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Herbsttagung der GfA

Zusammen mit Madhouse bereitet die GfA eine Tagung in München vor. Sie setzt die Veranstaltungsreihe zum politischen Antiziganismus fort. Der Schwerpunkt wird auf der Justiz liegen. Bitte den Termin schon mal vormerken!

Frühjahrstreffen der GfA

internes Mitgliedertreffen

Treffen von Mitgliedern zu Informationsaustausch und Diskussion. Programmabsprachen und -gestaltung werden über die GfA-Mailingliste verabredet.

Gegen Diskriminierung von Sinti und Roma. Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart.

Seminartag. Bernd Grafe-Ulke, Daniel Seifert, Tobias Neuburger

Eintritt ist frei. Max. 25-30 Teilnehmer_innen.

22. März, 10:00 – 16:00 Uhr

Scharnhorststraße 1 , Lüneburg

Infos unter: http://geschichte-bewusst-sein.de/koga/

Veranstalter*innen: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Projekt KogA

Leuphana Universität Lüneburg, Hauptcampus, Gebäude 7, Raum 320

Gegen Diskriminierung von Sinti und Roma. Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart.

Ausstellungseröffnung „Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora“

Die Ausstellung zeigt einige Schicksale von Sint*ezze und Rom*nja, die in Sachsen-Anhalt unter katastrophalen Lebensbedingungen Zwangsarbeit leisten mussten und ständig vom Tode durch die SS bedroht waren.

Ausstellungseröffnung mit Gjulner Sejdi (Roma Respekt Weiterdenken, Vorsitzender des sächsischen Roma Vereins Romano Sumnal e.V.) und Pascal Begrich (Miteinander e.V.). In ihren Kurzvorträgen wird es um historische und aktuelle Vorurteile gegen Sint*ezze und Rom*nja und die Geschichte des Sammellagers für Sint*ezze und Rom*nja in Magdeburg gehen.

13.03.2017 10:00, Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), Am Kirchtor 20 b, 06108 Halle (Saale)

http://www.bildungswochen.de/index.php?view=event&event_id=78

Strategies of Othering – Die Bedeutung und Funktion von Hautfarbe im Film

Mladenova zeigt in ihrer Präsentation und anhand von Filmausschnitten wie „Zigeuner“-Figuren im Kino -historisch und aktuell -benutzt werden, um „Weißsein“ den jeweiligen nationalen Mehrheiten zuzuschreiben.

Dienstag, 7.3.17, 19.30 Uhr

Veranstalter: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Ort: Bremeneckgasse 2 | 69117 Heidelberg

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellungspräsentation „Unterschiede, die einen Unterschied machen“ in Heidelberg statt. Die Ausstellung ist bis zum 2. April 2017 noch im Wechselausstellungsraum der Dokumentationszentrums zu unseren regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Romano Sumnal – Ein Roma-Verein aus Leipzig stellt sich vor

Wie leben Roma in Zeiten von Pegida und Legida in Sachsen? In welchen Bereichen engagieren sie sich? Der Verein Romano Sumnal setzt sich auf politischer und kultureller Ebene für die Belange der Roma in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus ein.

Mittwoch, 1. März 2017, 19 Uhr, DokuZ Sinti und Roma Berlin, Prinzenstraße 84.2., Berlin

https://allevents.in/berlin/romano-sumnal-ein-roma-verein-aus-leipzig-stellt-sich-vor/1765227740472001

Antiziganismus – erkennen, benennen, begegnen. Fortbildung für Pädagog/-innen

Die Fortbildung wendet sich an Multiplikator/-innen der politischen Bildung mit dem Ziel, für Antiziganismus zu sensibilisieren und die Methodenkompetenz für die pädagogische Arbeit mit dem Thema zu erweitern.

  • Termin: 27.02.2017 – 01.03.2017
  • Lehrende: Dozent & Dozentin: Markus End, Elisa Schmidt | Päd. Mitarbeiterin: Gabriele Wiemeyer
  • In Kooperation mit: Niedersächsisches Kultusministerium
  • Gefördert durch: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

http://gsi-bevensen.de/images/com_publication/seminar/2587/flyer_2017-02-27_print.pdf

Das Projekt „Erinnnerung bewahren”. Neue Gedenk- und Informationsorte in der Ukraine an Stätten der Massenerschießungen von Juden und Roma

Dienstag, 21. Februar 2017 19:00 Uhr

Vortrag: Aleksandra Wróblewska und Ray Brandon, Berlin.  Aleksandra Wróblewska, Kulturwissenschaftlerin, ist Koordinatorin des Projekts „Erinnerung bewahren”, das seit April 2016 unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Ray Brandon, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Erinnerung bewahren”. Zu seinen Veröffentlichungen zählt The Shoah in Ukraine: History, Testimony, Memorialization (2008, hg. mit Wendy Lower).

Moderation: Dr. Ulrich Baumann, Berlin, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „Massenerschießungen”.

Topographie des Terrors, Auditorium

Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

http://www.topographie.de/veranstaltungen/veranstaltung/nc/1/nid/das-projekt-erinnerung-bewahren-neue-gedenk-und-informationsorte-in-der-ukraine-an-staetten/y/2017/m/02/d/21/

„Niemand ist ein Zigeuner!“

Der Historiker Prof. Wolfgang Wippermann geht den Vorurteilen auf den Grund und unterscheidet dabei religiöse, soziale, romantisierende und rassistische Motive – Bausteine der Ideologie des „Antiziganismus“. Wippermanns These: Sie dient der Abgrenzung vom vermeintlich Fremden und der Legitimation von Herrschaft. Dabei verletzt sie den europäischen Wertekanon und muss genauso geächtet werden wie der Antisemitismus. „Es wird Zeit, dass Europa begreift: Niemand ist ein Zigeuner!“

Bergische VHS, Allg. und berufl. Weiterbildung, 20.2.17, 19.30-21.00 Uhr, Kursnummer 10-0901w@1176.00 €

Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal
(Zi. A110)

https://www.bergische-vhs.de/publ/?todo=kursdetails&kurse[0]=85433&allekurse=on&einzeltermine=off&laufendekurse=auch

„Von wegen sicher“: Das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Kritik

Über die Lebensrealität von Roma in Südosteuropa
Do, 16.02.2017, 19:30 Uhr, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 – 34, 22765 Hamburg
Diskussion
Veranstaltung mit Übersetzung
Mit Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije, Medienportal Mašina) und Kenan Emini (Initiative alle bleiben)

Ausstellung zum Antiziganismus an der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg

Die Ausstellung ist im Foyer/Vestibül des Altbaus der BTHS vom 17. Januar bis zum 8. Februar 2017 zu den normalen Öffnungszeiten der Schule der interessierten Öffentlichkeit jederzeit zugänglich. Andere Schulen sind herzlich dazu eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Führungen von Mitgliedern der AG „SoR“ werden auf telefonische Anfrage, (05681) 99480, oder nach Absprache per E-Mail (poststelle@gym.homberg.schulverwaltung.hessen.de) gerne angeboten. (Thomas Schattner)

http://www.seknews.de/tag/ausstellung-zur-geschichte-des-antiziganismus/

Tresen gegen Antiromaismus im Februar: Dresden, Belgrad, Skopje – Eine Reise in die „sicheren Herkunftsländer“

Am Mittwoch, den 8. Februar um 20 Uhr startet das neue Veranstaltungsformat der Gruppe Gegen Antiromaismus:

Clemens Leu und Jörg Eichler, Mitarbeiter des Sächsischen Flüchtlingsrates, besuchten im November im Rahmen einer zehntägigen Recherchereise Siedlungen von Rom*nja in den Balkanländern. Dort sprachen sie mit Menschen, die aus Deutschland in ihre sogenannten „sicheren Herkunftsländer“ abgeschoben wurden: nach Serbien, Kosovo und Mazedonien.

Mittwoch, 8. Februar ab 20 Uhr, kosmotique, Martin-Luther-Str. 13, Dresden

„Unterschiede, die [auch in HD] einen Unterschied machen“

Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 zeigt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in enger Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsprojek Hd.net-Respekt!, getragen von Mosaik Deutschland e.V., die Ausstellung.

Die Ausstellung wird am 7. Februar 2017 um 19.30 Uhr feierlich eröffnet.

Prof. Dr. Eckart Würzner, Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Ethem Ebrem, Vorstand Mosaik Deutschland e.V. und Daniel Bartel, ADB Sachsen, werden ein Grußwort sprechen. Wir laden alle Interessierten recht herzlich zur Eröffnung ein.

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e.V. | Bremeneckgasse 2, Heidelberg

Programmflyer Begleitprogramm Ausstellung Unterschiede

Gedenken an das Bombenattentat in Oberwart

Wir gedenken Amen gondolinel

Durch eine Bombe wurdet ihr aus dem Leben gerissen.

Ihr habt Leere und Trauer hinterlassen.

In unseren Gedanken seid ihr bei uns.

Am 05.02.2017 14.30 h am Mahnmal für die Opfer des Bombenattentates, Am Anger, 7400 Oberwart Burgenland, Österreich

Im Anschluss Begegnungsmöglichkeit im Gasthaus Drobits, Grazerstraße 61, Oberwart.

http://www.romano-centro.org/index.php?option=com_eventlist&view=details&id=318%3Agedenken-an-das-bombenattentat-in-oberwart&lang=de

Genocide against Roma – remember to resist! Ausstellung über die Deportation rumänischer Roma nach Transnistrien 1942-1944

Dienstag, 31. Januar 18:00 – 21:00, Berlin, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 18 Uhr

Petre Matei, Bukarest (Elie-Wiesel-Institut zur Erforschung des Holocaust in Rumänien): Genozid und Erinnerung in Rumänien 18.15-18.35

Mikhail Tyaglyy, Kiew (Ukrainisches Zentrum für Holocaust-Forschung): Die Ermordung von Roma in der deutsch besetzten Ukraine

18.35-18.55 Filmvorführung

18.55 – 19.25 Teilnehmer der Projektreise

19.40 Umzug ins Rathaus Kreuzberg

20.00 Vernissage der Ausstellung im Rathaus Kreuzberg

https://www.facebook.com/events/787390611415250/?ti=cl

 

 

Szenische Lesung – „Ich hab’ immer Angst g’habt.“

NS Dokumentationszentrum München
10 Uhr (für Schulklassen geeignet)
Mit der nationalsozialistischen Herrschaft begann die staatlich organisierte Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. Unter den etwa 500.000 Opfern waren auch ungefähr 200 Sinti und Roma aus München. Bis heute ist dieses Verbrechen kaum in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Auch in
Schulen wird das Thema zumeist nur am Rande behandelt. Schülerinnen und Schüler des Luisengymnasiums München haben sich intensiv mit dieser Verfolgungsgeschichte auseinandergesetzt, haben Erinnerungen gelesen und ausgewertet. Entstanden ist eine szenische Lesung, die auf eindrückliche Weise die Perspektive der Verfolgten in den Mittelpunkt stellt und die Erinnerung auch an diejenigen bewahrt, von denen oft nicht mehr als der Name geblieben ist. Die Erinnerungstexte werden mit Dokumenten der Täter konfrontiert, aus denen die menschenverachtende rassistische Ideologie
spricht, die zum Völkermord an den Sinti und Roma geführt hatte.
Die Lesung bildet den Abschluss des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ und findet am 27. Januar zugleich anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages statt.
Anmeldung unter: veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Gedenkstunde für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus laden wir herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma zu gedenken.

27.01.2017, 10:30 – 11:00 Uhr

Veranstaltungsort Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Simsonsweg, 10557 Berlin

Es sprechen

  • Claudia Roth (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)
  • Oswald Marschall (stellv Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma)
  • André Raatzsch (Leiter Referat Dokumentation).

Es besteht die Möglichkeit, Blumen niederzulegen.

http://zentralrat.sintiundroma.de/veranstaltungen/gedenkstunde-fuer-die-im-nationalsozialismus-ermordeten-sinti-und-roma-europas

Der politische Salon – Aufarbeitung des Völkermordes an den Sinti und Roma in der BRD und DDR

Deutungsmuster der Erinnerungskultur vor und nach der Wende

27.01.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr , Aufbau Haus, am Moritzplatz, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin /

  • Moderation: Shelly Kupferberg
  • Vortrag: Dr. Jane Schuch (HU Berlin)
  • Diskutanten/-innen: Prof. Dr. Günter Morsch (Gedenkstätte Sachsenhausen), August Weiß, Dr. Anette Leo (Historikerin Berlin), Petra Pau (MdB, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages)
  • Anmeldung: Melden sich bitte online an.
  • Ansprechperson: Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/der-politische-salon-aufarbeitung-des-voelkermordes-an-den-sinti-und-roma-in-der-brd-und-ddr-deutungsmuster-der-erinnerungskultur-vor-und-nach-der-wende-548253.php

Szenische Lesung – „Ich hab’ immer Angst g’habt.“

NS Dokumentationszentrum München
19 Uhr
Mit der nationalsozialistischen Herrschaft begann die staatlich organisierte Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. Unter den etwa 500.000 Opfern waren auch ungefähr 200 Sinti und Roma aus München. Bis heute ist dieses Verbrechen kaum in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Auch in
Schulen wird das Thema zumeist nur am Rande behandelt. Schülerinnen und Schüler des Luisengymnasiums München haben sich intensiv mit dieser Verfolgungsgeschichte auseinandergesetzt, haben Erinnerungen gelesen und ausgewertet. Entstanden ist eine szenische Lesung, die auf eindrückliche Weise die Perspektive der Verfolgten in den Mittelpunkt stellt und die Erinnerung auch an diejenigen bewahrt, von denen oft nicht mehr als der Name geblieben ist. Die Erinnerungstexte werden mit Dokumenten der Täter konfrontiert, aus denen die menschenverachtende rassistische Ideologie
spricht, die zum Völkermord an den Sinti und Roma geführt hatte.
Die Lesung bildet den Abschluss des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ und findet am 27. Januar zugleich anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages statt.
Anmeldung unter: veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Vortrag „Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen“

Bohème Boulette, Hansaring 26, Münster, 25.01.2017 – 20:00 to 21:30

Pavel Brunßen thematisiert in diesem Vortrag die Fragestellungen, wie Antiziganismus im Kontext Fußball zu beobachten ist und wahrgenommen wird, welche Funktion Antiziganismus in der Gesellschaft innehat und ob es eine Spezifik des Antiziganismus im Kontext Fußball gibt. Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit zur Diskussion geben.

Pavel Brunßen ist Chefredakteur des Transparent Magazins. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen.

https://ms-alternativ.de/event/vortrag-antiziganismus-fußball-fußball-fankulturen

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Antiziganismus oder Das Gerücht über die Zigeuner

Zigeunerhass fischt im Trüben. Wer Ressentiments gegenüber Sinti und Roma hegt, kennt seine Feinde nur vom Hörensagen. Der Vor- trag fragt nach dem psychischen Resonanzboden, der dem Antizi- ganismus zugrunde liegt, ohne dabei das Motiv des Hasses auf den Fortschritt außer Acht zu lassen.

Öffentliche Ringvorlesung im Rahmen des Masterstudiengangs »Interdisziplinäre Antisemitismusforschung«

Technische Universität Berlin, Raum H2053Hauptgebäude!, Straße des 17. Juni 135

Dr. Maciejewski

http://www.tu-berlin.de/fileadmin/i65/Veranstaltungen/2016/10/rv2016_plakat_a1_bel-1.pdf

 

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Der politische Salon – Anerkennung und Teilhabe. Diskriminierung der Roma und Sinti

Die Geschichte der Diskriminierung der Roma und Sinti ist lang, noch immer werden der größten Minderheit in Europa grundlegende Rechte verweigert, ist ihr Alltag von Diskriminierung und verweigerter Anerkennung gekennzeichnet.

Die Veranstaltungsreihe „der politische Salon“ will die verschiedenen Facetten – historische und aktuelle öffentlich zur Diskussion stellen mit der Absicht, die Diskussion um eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen und eine diskriminierungsfreie Anerkennung zu fördern.

Die Auftaktveranstaltung der Reihe setzt sich mit der Tradition des Vorurteils über die Sinti und Roma ebenso auseinander wie mit aktuellen politischen Strategien, gesellschaftliche Anerkennung durchzusetzen.

Nach dem Einlass um 18.00 Uhr sowie einer kurzen Begrüßung um 18.30 Uhr erfolgt ab 18.40 Uhr die Podiumsdiskussion sowie im Anschluss ab ca. 20.30 Uhr ein kleiner Empfang.

Die gesamte Veranstaltungsreihe “der politische Salon” wird in Kooperation mit dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V. geplant und durchgeführt.

 

Moderation:

Jenny Lindner (Mediendienst Integration)

Diskutanten/-innen:

Romeo Franz (Hildegard Lagrenne Stiftung)

Prof. Dr. Wolfgang Benz (TU Berlin)

Elke Breitenbach (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales)

Dotschy Reinhardt (Landesrat Roma und Sinti Berlin-Brandenburg)

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen Roma in der Sowjetunion 1941-1944

In seinem Vortrag präsentiert Martin Holler die Ergebnisse seiner Forschungen in deutschen, russischen und ukrainischen Archiven. Dabei zeigt sich, dass insbesondere in den militärisch verwalteten Gebieten spätestens ab Frühjahr 1942 der Völkermord an den sowjetischen Roma einen systematischen Charakter annahm.

Di 13.12. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

 

In der Diskussion über Ausmaß und Systematik der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gegen Sinti und Roma spielt der deutsche Überfall auf die Sowjetunion und die grausame Okkupationspolitik eine Schlüsselrolle. Ungeachtet dessen gab es lange Zeit gerade über das Schicksal der Roma in den besetzten Ostgebieten nur geringe Kenntnisse.

Die Konfrontation deutscher Quellen mit sowjetischen Nachkriegsermittlungen und Zeugenaussagen sowie Dokumenten der Vor-kriegszeit ermöglicht es ferner, die klischeehaften, diskriminierenden Bilder von „umherziehenden Spionen“, „Partisanenhelfern“ und „asozialen Elementen“, welche die Wehrmacht und SS in ihren Berichten über sowjetische „Zigeuner“ zeichneten, kritisch zu diskutieren.

Martin Holler ist Historiker und Autor zahlreicher Beiträge zur Geschichte der Roma in der Sowjetunion, darunter die Monographie „Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma in der besetzten Sowjetunion (1941–1944)“.

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Verleihung des Hildegard-Lagrenne-Preises an Michail Krausnick

2016 wird der Hildegard-Lagrenne-Preis an Herrn Michail Krausnick verliehen. Michael Krausnick ist Autor und erinnert in seinen Werken an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma.

Die Preisverleihung erfolgt durch die Stadt Mannheim und den Landesverband deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg

am 6.12.2016 um 19:00 Uhr im RomnoKher B7, 16, 68159 Mannheim.

 

Der Umgang Münchens mit Sinti und Roma – Vergangenheit und Gegenwart – Podiumsdiskussion

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion steht die Lebenssituation der Sinti und Roma in der Bundesrepublik im Allgemeinen und im Besonderen in der Landeshauptstadt München.

Die Madhouse GmbH setzt sich seit 1987 für Sinti und Roma im gesamten Münchner Stadtgebiet ein und organisiert und unterstützt zahlreiche sozio- kulturelle Projekte. Ihr Vorsitzender Alexander Diepold diskutiert gemeinsam mit Uta Horstmann, Sozialarbeiterin der Stadt München und Teilnehmerin am Dachauer Hungerstreik von 1980, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Umgangs mit Sinti und Roma in München.

Di 6.12. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

NACHTS, WENN SCHATTEN AUS DUNKLEN ECKEN KOMMEN

Lesung mit Katja Behrens und Gianni Jovanovic
 Eine Kooperation der Edition Faust mit dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, der Edition Faust sowie der Galerie Kai Dikhas
 Freitag, den 2. Dezember 2016 um 19 Uhr
im DokuZ Sinti und Roma (Berlin)
Aufbau Haus am Moritzplatz
Prinzenstraße 84 I Aufgang 2
10969 Berlin

Antiziganismuskritische Bildungsarbeit – Einführung

Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der niedersächsischen Erwachsenen- und Weiterbildung

Gegenstand dieses Seminars ist die (selbst-) kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Antiziganismus, der Feindschaft gegen Sinti/Sintize und Roma/Romnja. Sinti und Roma wurden nicht erst im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und vernichtet. Der Antiziganismus kann vielmehr auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Doch die Ausgrenzungsprozesse wirken auch in der Gegenwart fort. Aufgrund der jüngsten Entscheidungen die Westbalkanstaaten zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären, verschärft sich die Situation insbesondere für Roma in Deutschland und Europa erneut.

Das Seminar vermittelt Basiswissen und sensibilisiert grundlegend für Prozesse antiziganistischer Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Teilnehmenden diskutieren Ansätze und erproben konkrete Methoden zur Auseinandersetzung mit diesem Vorurteil.

Außerdem erhalten sie Einblicke in das Bildungsprogramm des Projektes KogA „Kompetent gegen Antiziganismus/ Antiromaismus – in Geschichte und Gegenwart“. Das Projekt KogA wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Leitung: Bernd Grafe-Ulke (Projektleiter des Projektes „Kompetent gegen Antiziganismus/ Antiromaismus – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten), Tobias Neuburger (Wissenschaftlich pädagogischer Mitarbeiter)

Termin/UStd.: Donnerstag, 01.12.2016, 10:30 Uhr – 16:00 Uhr (7 UStd.)

Ort: Hannover

Kosten: 39,00 EUR (V)

Adressatenkreis: Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen, Hauptberufl. Mitarbeiter/-innen

Ansprechpartner/-in für diese Veranstaltung:
Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung:
– Erik Weckel, Fon: 0511 300330-65 E-Mail: weckel@aewb-nds.de (Inhalte)
– Julia Wattenbach, Fon: 0511 300330-41 E-Mail: wattenbach@aewb-nds.de (Organisation)

Die Münchner Sinti-Familie Höllenreiner, Zeitzeugengespräch

Hermann Mano Höllenreiner im Gespräch mit Anja Tuckermann von seiner Zeit im Nationalsozialismus und der Zeit danach.

Die Autorin Anja Tuckermann hat auf Grundlage von Mano Höllenreiners Erzählungen das Buch „Mano – Der Junge, der nicht wusste, wo er war“ verfasst, das mit der Befreiung im April 1945 einsetzt.

Peter Poth (OStR am Regental Gymnasium in Nittenau) hält eine Einführung über die Großfamilie Höllenreiner in Bayern. Anschließend berichtet Hermann Mano Höllenreiner im Gespräch mit Anja Tuckermann von seiner Zeit im Nationalsozialismus und der Zeit danach.

Mi 30.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.muenchen-online.de/Events/235338/Die_Muenchner_SintiFamilie_Hoellenreiner.html

„Von wegen sichere Herkunft“

Vortrag von Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije) im Rahmen des Veranstaltungstages: Zwischen Aufrüstung und Border Struggles | Alternativen zum Europäischen Grenzregime  

SA | 26.11.2016 | 10.00-18.00 BAHNHOF LANGENDREER | BOCHUM

http://bahnhof-langendreer.de/medien/medienbahnhof/Politik/November%202016/Flyer_Alternativen%20zum%20Grenzregime.pdf

Film und Diskussion zur Bürgerrechtsarbeit des Verbands Deutscher Sinti und Roma – Hessen

Die Veranstaltung ist ein Projekt der „Partnerschaft für Demokratie“ Darmstadt und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Donnerstag, 24. November 2016, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt, Große Bachstraße 2, Foyer (1. OG), 64283 Darmstadt

www.sinti-roma-hessen.de

Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen

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Unter dem Motto „Zwischen Gleichgültigkeit und Verachtung, Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen.“ findet im Ostkurvensaal des Weser-Stadions ein Themenabend statt. Veranstaltet wird das ganze vom Fan-Projekt, der Heinrich Böll Stiftung und Pavel Brunßen, den man nicht nur aus der Bremer Kurve, sondern auch als Chefredakteur des Transparent Magazins kennt. Wer also unter der Woche in Bremen ist: hin da!

Ort: Fan-Projekt Bremen, Ostkurvensaal

Zeit: Do. 24.11.16, 19-21 Uhr

Weitere Infos findet ihr in der Facebook-Veranstaltung zum Themenabend

 

NS-GENOZID AN DEN ROMA IN DER WEIBLICHEN ERINNERUNG

Gespräch mit Dr. Joanna Talewicz-Kwiatkowska, Stiftung „Dialog Pheniben“, Krakau, Polen, Dr. Natalja Zinevych, Mychajlo Hruschewskyj Institut für ukrainische Archäographie und Quellenstudien der Akademie der Wissenschaften, Kiew, Ukraine, Dotschy Reinhardt, Vorsitzende des Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin Brandenburg e. V., Dr. des. Sonja Begalke, Stiftung EVZ (Moderation)

http://www.stiftung-evz.de/service/termine/2016/podiumsgespraech-ns-genozid-an-den-roma-in-der-weiblichen-erinnerung.html

Dienstag, 22. November 2016, 19 Uhr, Stiftung EVZ, Lindenstraße 20-25, 10969 Berlin

Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit. Strategien und Mechanismen medialer Kommunikation

In den letzten Jahren wurde in den deutschen Medien, in Politik und Öffentlichkeit eine gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer sogenannten „Armutszuwanderung“ ausgefochten, die zahlreiche antiziganistische Elemente aufweist.

Markus End setzt sich in seinem Vortrag kritisch mit dieser Debatte um die „Armutseinwanderung“ auseinander.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die mediale Berichterstattung dar. Anhand verschiedener Beispiele wird die Konstruktion des Narrativs „Armutszuwanderung“ nachvollzogen und kritisiert, um zum Schluss auf die politischen Konsequenzen und möglichen Gefahren der Debatte einzugehen.

 
Vortrag am 22.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.kalinka-m.org/events/antiziganismus-in-der-deutschen-oeffentlichkeit-strategien-und-mechanismen-medialer-kommunikation/

Frei Sein! Vernissage im DokuZ Sinti und Roma (Berlin)

Kooperation des Künstlerbundes Rhein-Neckar e.V. mit der Galerie Kai Dikhas, Berlin und dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin, 22.11., Di 19:00 – 21:00

http://www.aufbauhaus.de/veranstaltungen/frei-sein

Die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Europa: Der lange Kampf um Anerkennung

Die Gleichbehandlung und soziale Eingliederung der Roma steht auf der Agenda der EU- Institutionen seit der EU-Erweiterung 2004. Obwohl Roma weiterhin Tag für Tag diskriminiert werden und der Antiziganismus sich in Europa weiter ausbreitet, ist nicht zu leugnen, dass auf EU- und nationaler Ebene Programme zur sozialen Eingliederung benachteiligter Sinti und Roma implementiert werden, auch wenn sie nicht erfolgreich sind.

Die Gleichbehandlung und soziale Eingliederung der Roma steht auf der Agenda der EU- Institutionen seit der EU-Erweiterung 2004. Obwohl Roma weiterhin Tag für Tag diskriminiert werden und der Antiziganismus sich in Europa weiter ausbreitet, ist nicht zu leugnen, dass auf EU- und nationaler Ebene Programme zur sozialen Eingliederung benachteiligter Sinti und Roma implementiert werden, auch wenn sie nicht erfolgreich sind. Dies ist Ergebnis eines langjährigen Kampfes der Sinti- und Roma-Bewegung auf europäischer Ebene. Parallel zu den nationalen Bürgerrechtsbewegungen der Sinti und Roma ist die europäische Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma seit den 1970er Jahren stärker geworden. Sinti und Roma haben weder auf EU- noch auf nationaler Ebene etwas geschenkt bekommen. Sie haben sich Rechte und Anerkennung hart erkämpft. Dieser Kampf ist nicht zu Ende gegangen, sondern muss fortgesetzt werden.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir diskutieren, welche Lehren aus der europäischen Bürgerrechtsbewegung für die weitere Stärkung der gegenwärtigen Sinti- und Roma- Bewegung in Deutschland zu ziehen sind.

Referent: Dr. Hristo Kyuchukov (Sprachwissenschaftler und Roma-Aktivist)

Ort: Amaro Foro e.V., Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmeldungen bitte an: guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V.

„Von wegen sicher“. Das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Kritik

,

Zur Menschenrechtssituation in den vermeintlich sicheren Herkunftsstaaten auf dem Balkan. Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Stiftung, RomnoKher und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

Mit Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije), Jovica Arvanitelli (Landesverband Baden Württemberg Deutscher Sinti und Roma), Seán McGinley (Geschäftsführer Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Datum: 22.11.2016, 19:00 – 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturhaus RomnoKher

B7 16, 68159 Mannheim

Benefizabend

Bei diesem Benefizabend wird um eine Spende gebeten für ein Stipendium, das alle zwei Jahre am 23. März, dem Gedenktag an die Deportation der Marburger Sinti, dem Kind einer Marburger Sinti-Familie für die Dauer von zwei Jahren verliehen wird.
Diese Bildungsförderung soll jeweils zur Hälfte von der Stadt und den Marburger Bürgern und Bürgerinnen getragen werden.

Vortrag von Wilhelm Solms über Erzählkunst und Dichtkunst der Sinti und Roma

Musikalische Umrahmung durch das bekannte Sinti-Duo Sunny Franz (Violine) und Aaron Weiß (Klavier)

Ort: Historischer Saal des Marburger Rathauses
16. November 2016, 18 Uhr

Spenden auf das Konto der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V.
Sparkasse Marburg-Biedenkopf
IBAN DE 45 5335 0000 0000 1051 80
BIC HELADEF1MAR
Kennwort: Stipendium

ZIGEUNERSTÜCK. Sinti und Roma-Kinder proben den Auf…tritt

Am Anfang stand der kühne Plan von Sabine Böhlau und Alexander Adler: Münchner Sinti- und Roma-Kindern eine Bühne geben. Dass diese Bühne schließlich in den Münchner Kammerspielen gefunden wurde, hätte niemand zu träumen gewagt.

Der Film ZIGEUNERSTÜCK erzählt in knappen 30 Minuten von einer achtmonatigen Abenteuerreise, deren Ausgang bis zum Tag der Premiere in den Kammerspielen völlig offen war. Manche der Kinder sahen da zum ersten Mal ein Theater von innen – und das gleich aus Bühnenperspektive!

Film und Diskussion mit ImpRoma am Mi 16.11. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

https://www.facebook.com/events/948945055125687/

Zurück im Teufelskreis – Zur Menschenrechtssituation von Roma in Europa

In seinem Vortrag befasst sich Herbert Heuß mit der aktuellen Situation der Roma in einigen der sogenannten „sicheren Herkunftsländern“ sowie in weiteren Ländern Westeuropas. Außerdem diskutiert er mögliche Perspektiven für die Zukunft.

Angesichts der europaweiten Flüchtlingssituation und einer massiven Zunahme von fremdenfeindlicher Gewalt in Deutschland wird die Lage von Roma in Südosteuropa und insbesondere auf dem Balkan vorwiegend unter Aspekten einer sogenannten „Armutsmigration“ und, noch immer, einer
vorgeblichen Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme diskutiert. In der Folge kam es immer wieder zu rechtsextrem motivierten Angriffen, zunehmend auch auf Roma, wie zum Beispiel in Halle/Saale, wo die Mobile Opferberatung einen enormen Anstieg verzeichnet. Vor allem die Angriffe auf Roma werden dort als ein „relativ neues Phänomen“ wahrgenommen.

Aber ist dieses Phänomen wirklich so neu? Wer sich an die
Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen 1992 erinnert, wo die katastrophale Unterbringung von Flüchtlingen aus Rumänien den Anlass für pogromartige Ausschreitungen bot, wird Parallelen erkennen können.
Do 10.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.muenchen-online.de/Events/235331/Zurueck_im_Teufelskreis__Zur_Menschenrechtssituation_von_Roma_in_Europa.html

„Wann, wenn nicht jetzt?“

Die Tagung richtet sich an Engagierte aus allen Feldern der Gesellschaft. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden Ansätze, Projekte und Studien vorgestellt, die eine nachholende Gerechtigkeit für Roma und Sinti im Bildungsbereich fokussieren.

Nachholende Gerechtigkeit für Sinti und Roma im Bildungsbereich

Wann: Donnerstag, 3. November 2016, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Das Programm und die Anmeldemodalitäten finden Sie hier: http://raa-berlin.de/programm-3-november-2016/

Diese Tagung wird gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Freudenberg Stiftung.

Kurzbeschreibung: 
Bildungsgerechtigkeit kann nicht ohne Engagierte aus Schule und Bildungsverwaltung, Politik, Wissenschaft und NGOs gelingen.
Genau dies veranlasste die Stiftung EVZ 2013, den „Bundesweiten Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“ zu gründen.
Diese Tagung greift die Empfehlungen auf, die vom Arbeitskreis unter dem Titel „Gemeinsam für eine bessere Bildung: Empfehlungen zur gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland“ veröffentlicht wurden.

 

Ras­sis­tis­che Kon­stel­la­tio­nen – Die Sit­u­a­tion der “Balka­n­flüchtlinge” in Deutsch­land und ihren Herkun­ftsstaaten

mit Djevdet Berisa (Romane Aglonipe e.V.) und Wol­fram Sten­der (Hochschule Han­nover)
01. Juli, 19.00, ZHG 001

Der Vortrag ist Teil einer Ver­anstal­tungsreihe zur Rolle antiro­mais­tis­cher Ressen­ti­ments in Poli­tik und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter:

http://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-antira/161-veranstaltungsreihe-zur-rolle-antiromaistischer-ressentiments-in-politik-und-gesellschaft

Frühjahrstreffen der GfA

Das Frühjahrstreffen der GfA dient dem Austausch der Mitglieder und der Diskussion aktueller Fragen.

Das genaue Programm wird in Kürze  festgelegt.

In­ter­na­tio­nal con­fe­rence: „The Po­li­tics of Se­cu­ri­ty. Un­der­stan­ding and Chal­len­ging the Se­cu­ri­tiza­t­i­on of Eu­ro­pe’s Roma“

Wednesday – Friday // June 1-3, 2016

Justus-Liebig-Universität Gießen, Hauptgebäude
Ludwigstraße 23 in 35390 Gießen

We would like to announce the international and interdisciplinary conference „The Politics of Security: Understanding and Challenging the Securitization of Europe’s Roma“, which will take place at the Justus Liebig University of Giessen in Giessen, Germany at June 1-3, 2016.

The conference „The Politics of Security: Understanding and Challenging the Securitization of Europe’s Roma“ aims at reflecting on the practices, discourses and mechanisms through which and the consequences of how, in post-1989 Europe, the Roma have increasingly been problematized in terms of security. We will discuss and address this central question in four closely related contexts, corresponding to the main four panels of the conference: security and visuality; security and mobility; security and development, and security and marketization.

For those who are interested in the event, please have a look at the attachment, which will inform you about the rationale and program of the conference.

Huub van Baar, Ana Ivasiuc, Regina Kreide (Teilprojekt A07)

Wednesday June 1, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Seminarraum 316

14:00 // Registration, coffee & tea

14:30 // Welcome

14:45 // SECURITY AND VISUALITY

Chair: Huub van Baar (University of Giessen)

„Security, visuality and practices of encampment: Romani histories of the city“

Ethel Brooks (Rutgers University, New Brunswick, NJ)

„Antigypsyism in German police press releases“

Markus End (Independent scholar & Gesellschaft für Antiziganismusforschung, Marburg)

„Sharing the insecure sensible: the circulation of images of Roma on social media“

Ana Ivasiuc (University of Giessen)

Discussant: Greta Olson (University of Giessen) tbc

17:00 // coffee & tea break

17:30 // ROUNDTABLE | REFRAMING: SINTI AND ROMA IN ART, CULTURE AND SOCIETY

Chair: Regina Kreide (University of Giessen)

Dotschy Reinhardt (singer, writer)
Moritz Pankok (director of Gallery Kai Dikhas, Berlin)
Kenan Emini (Roma Center Göttingen, Network Alle bleiben)

Thursday June 2, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Senatssaal

10:00 // SECURITY AND MOBILITY

Chair: Ana Ivasiuc (University of Giessen)

“The securitization of Roma mobilities and the re-bordering of Europe”

Nicholas De Genova (King’s College London)

“Synchronizing states and disruptive mobilities: Searching for legible subjects, producing everyday insecurities between Slovakia and Great Britain”

Jan Grill (University of Manchester/ Universidad del Valle)

“The interference between securitization policies and the practices of Roma migrants in precarious situation in France”

Olivier Legros & Marion Lièvre (University of Tours)

Discussant: Zsuzsanna Vidra (Central European University Budapest)

12:15 // lunch break

14:00 // SECURITY AND DEVELOPMENT

Chair: Regina Kreide (University of Giessen)

“Structural oppression of Roma and the development industry”

Angéla Kóczé (Wake Forest University, Winston Salem, NC)

“Voluntary return of Romani migrants: Humanitarian logic supporting securitization technologies in Spain”

Ioana Vrabiescu (Roma Initiative Office Fellowship, Foundation Open Society Institute)

“From ‘lagging behind’ to ‘being beneath’? The de-developmentalization of time and social order in contemporary Europe”

Huub van Baar (University of Giessen)

Discussant: Ulderico Daniele (Rome Tre University)

16:15 // coffee & tea break

17:00 // CONTAINER 158 – A documentary by Stefano Liberti & Enrico Parenti

Chair: Ana Ivasiuc (University of Giessen)

Discussion with Emil Julien Costache (former Roma mediator in Rome, Italy)

Friday June 3, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Senatssaal

09:45 // SECURITY AND MARKETIZATION

Chair: Huub van Baar (University of Giessen)

„Security + capital = ?“

Mark Neocleous (Brunel University London)

„Roma popular culture in an age of securitization: a move from ‚other‘ to ‚enemy'“

Annabel Tremlett (University of Portsmouth)

„The space and crime continuum: Security and gentrification in the case of the Roma people of Cluj, Romania“

Manuel Mireanu (autonomous researcher, Romania)

Discussant: Ryan Powell (Sheffield Hallam University)

12:00 // coffee & tea break // end of conference

Miss­gunst und Feind­seligkeit: Antizigan­is­mus in der Nachkriegszeit

mit Anja Reuss
01. Juni, 19 Uhr im Buch­laden Rote Straße (Niko­laikirch­hof 7)

Der Vortrag ist Teil einer Ver­anstal­tungsreihe zur Rolle antiro­mais­tis­cher Ressen­ti­ments in Poli­tik und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter:

http://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-antira/161-veranstaltungsreihe-zur-rolle-antiromaistischer-ressentiments-in-politik-und-gesellschaft

Tagung zum politischen Antiziganismus – Stimmungsmache gegen Rom_nja – Das Beispiel Duisburg. Strategien und Konzepte gegen Antiziganismus

Duisburg inszeniert sich als Problemstadt statt als Ankunftsstadt. Oberbürgermeister Sören Link äußerte im Herbst 2015: „Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte.“ Link ließ zwar offen, wer mit der Bezeichnung „Osteuropäer“ gemeint war. Durch den vorangegangenen Mediendiskurs war die Duisburger Öffentlichkeit aber so geprägt, dass nur „Roma aus den Balkanländern“ verstanden werden konnte. Die Ressentiments gegen in Duisburg lebende Roma sind stärker als die gegen jede andere Bevölkerungsgruppe. Sie werden behandelt als Menschen dritter Klasse. Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausbeutung prägen ihren Alltag. Vermieter_innen, Arbeitgeber_innen, Behörden, Medien und Polizei reaktualisieren und verstärken die jahrhundertealten Stereotype und Vorurteile. Die Stimmungsmache gegen Roma radikalisiert den ohnehin schon weit verbreiteten Alltagsrassismus in beträchtlichen Teilen der Duisburger Bevölkerung. Die extreme Rechte ist Nutznießerin dieser Entwicklung und trägt ihren Teil dazu bei, die Lage zuzuspitzen. Doch was kann das „Andere Duisburg“, das es ja zweifellos auch gibt, tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken? Dieser Frage wollen wir im Rahmen unserer Tagung nachgehen. Programm 11:00 Grußwort von Wilhelm Solms (GfA) 11:20 Martin Dietzsch, Alexandra Graevskaia (DISS): Vorstellung der Ergebnisse der Broschüre „Stimmungsmache“ und neuer Entwicklungen in Duisburg seit ihrem Erscheinen 12:00 Zakaria Rahmani (DISS): Die Migration aus Osteuropa in regionalen und lokalen Medien 13:00 Mittagspause 14:00 Elizabeta Jonuz (GfA): Was die Städte eigentlich machen müssten. Kritik und Alternativen zu den Handlungskonzepten der Städte in Bezug auf Einwanderung aus Südosteuropa 14:40 Ismail Küpeli (freier Journalist): Antirassismus und die Linke 15:20 Ismeta Stojkovic: Wie können Selbstorganisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen gegen Antiziganismus agieren? 16:00 Kaffeepause 16:30 Podiumsdiskussion: Strategien und Konzepte gegen Antiziganismus mit: Tülin Kabis-Staubach (Planerladen Dortmund) N.N. (ARIC NRW) Ismeta Stojkovic (Terno Drom) 18:00 Ende der Veranstaltung Leitung: Alexandra Graevskaia(DISS) und Elizabeta Jonuz (GfA) Moderation: Udo Engbring-Romang (GfA) Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. (§ 6 VersammlG) Die Tagung wurde ausgerichtet von: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung Gesellschaft für Antiziganismusforschung Rosa Luxemburg Stiftung NRW Terno DromOberbürgermeister Sören Link äußerte im Herbst 2015: „Ich hätte gerne
das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte.“

Link ließ zwar offen, wer mit der Bezeichnung „Osteuropäer“ gemeint war.
Durch den vorangegangenen Mediendiskurs war die Duisburger
Öffentlichkeit aber so geprägt, dass nur „Roma aus den Balkanländern“
verstanden werden konnte.

Die Ressentiments gegen in Duisburg lebende Roma sind stärker als die
gegen jede andere Bevölkerungsgruppe. Sie werden behandelt als Menschen
dritter Klasse. Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausbeutung prägen ihren
Alltag. Vermieter_innen, Arbeitgeber_innen, Behörden, Medien und Polizei
reaktualisieren und verstärken die jahrhundertealten Stereotype und
Vorurteile. Die Stimmungsmache gegen Roma radikalisiert den ohnehin
schon weit verbreiteten Alltagsrassismus in beträchtlichen Teilen der
Duisburger Bevölkerung. Die extreme Rechte ist Nutznießerin dieser
Entwicklung und trägt ihren Teil dazu bei, die Lage zuzuspitzen.

Doch was kann das „Andere Duisburg“, das es ja zweifellos auch gibt,
tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken?

Dieser Frage wollen wir im Rahmen unserer Tagung nachgehen.

Programm

11:00 Grußwort von Wilhelm Solms (GfA)

11:20 Martin Dietzsch, Alexandra Graevskaia (DISS):
Vorstellung der Ergebnisse der Broschüre „Stimmungsmache“ und neuer
Entwicklungen in Duisburg seit ihrem Erscheinen

12:00 Zakaria Rahmani (DISS):
Die Migration aus Osteuropa in regionalen und lokalen Medien

13:00 Mittagspause

14:00 Elizabeta Jonuz (GfA):
Was die Städte eigentlich machen müssten. Kritik und Alternativen zu den
Handlungskonzepten der Städte in Bezug auf Einwanderung aus Südosteuropa

14:40 Ismail Küpeli (freier Journalist):
Antirassismus und die Linke

15:20 Ismeta Stojkovic: Wie können Selbstorganisationen,
Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen gegen Antiziganismus agieren?

16:00 Kaffeepause

16:30 Podiumsdiskussion: Strategien
und Konzepte gegen Antiziganismus mit:
Tülin Kabis-Staubach (Planerladen Dortmund)
N.N. (ARIC NRW)
Ismeta Stojkovic (Terno Drom)

18:00 Ende der Veranstaltung

Leitung: Alexandra Graevskaia(DISS) und Elizabeta
Jonuz (GfA)

Moderation: Udo Engbring-Romang (GfA)

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu
machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen
angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder
sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind,
den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser
auszuschließen. (§ 6 VersammlG)

Die Tagung wurde ausgerichtet von:

Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung
Gesellschaft für Antiziganismusforschung
Rosa Luxemburg Stiftung NRW
Terno Drom

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