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Fachtagung: Erscheinungsformen des Antiziganismus

Eine Kooperationsveranstaltung des Verbands Deutscher Sinti und Roma e.V. Landesverband Baden-Württemberg (VDSR) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Termin: 13. bis 14. November 2017, Bad Urach, Haus auf der Alb

Die Fachtagung möchte einen Beitrag dazu leisten,“jeglichen Diskriminierungen von Angehörigen der Minderheit entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Antiziganismus wirksam zu bekämpfen“. Sie geht der Frage nach, wo und in welcher Form sich Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gegenwart zeigen und thematisiert die historischen Entwicklungslinien. Forschungsergebnisse werden vorgestellt, Handlungsfelder vermessen und pädagogische Handlungsoptionen aufgezeigt.

In verschiedenen Arbeitsgruppen besteht außerdem die Möglichkeit, aktuelle Fragestellungen vertiefend zu diskutieren.

Programm Fachtagung: „Nichts oder fast nichts hat die Gesellschaft daraus gelernt…“ Erscheinungsformen des Antiziganismus“ (Download als PDF)

Online-Anmeldung (Anmeldefrist 24. Juli 2017)

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Vortragsreihe EMPOWERMENT & IDENTITÄT

Donnerstag, 5. Oktober 2017, VERBAND DEUTSCHER SINTI UND ROMA, Landesverband Baden-Württemberg, B7 / 16, 68159 Mannheim

Empowerment aus der Geschichte und Kultur heraus: Mario Franz, Vorstandsvorsitzender der niedersächsischen Beratungsstelle für Sinti und Roma

Entwicklungen in der Bürgerrechtsbewegung von Sinti und Roma in der EU: Daniel Strauß, Vorstandsvorsitzender des VDSR BW

Aktuelle Entwicklungen der Hildegard-Lagrenne Stiftung: Romeo Franz, Geschäftsführer der HLS

Gesprächsrunde mit dem Publikum
Moderatorin: Iane Simon, Internationale christliche Bildungs- und Sozialen Initiative für Sinti und Roma Offenburge.V. – angefragt

Eintritt: 6,- EUR, ermäßigt: 3,- EUR Mitglieder: frei. Weitere Infos

Antiziganismusprävention — „Mein Herz war wie aus Stein…“ (Hildegard Lagrenne)

2. Oktober, 18:00 Uhr,RomnoKher Mannheim, B7 16, Mannheim68159

 

Ein Konzept für pädagogische Fachkräfte, Nadine Povoden, Gesellschaft für Antiziganismusforschung GfA

Möglichkeiten und Grenzen antiziganismus-kritischer Bildungsarbeit, Markus End, Vorstandsvorsitzender der GfA

Antiziganismusprävention in Form von Sensibilisierung und Selbstdarstellung, Aaron Weiss, Vorsitzender des Landesrats Roma und Sinti Rheinland-Pfalz        

Gesprächsrunde mit dem Publikum, Moderator: Romeo Franz, Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne Stiftung für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland

Eintritt: 6,- EUR            Ermäßigt*: 3,- EUR       Mitglieder: frei

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Ausstellungsbesuch „Mari Parmissi” — Unsere Geschichte

 2.10. – 6.10.2017 Montag bis Freitag (Dienstag geschlossen), geöffnet von 15:00 bis 17:30 Uhr. Führungen jeweils um 15:00 Uhr und 16:30 Uhr,  VERBAND DEUTSCHER SINTI UND ROMA, Landesverband Baden-Württemberg, B7 / 16, 68159 Mannheim

Die Ausstellung umfasst thematisch die Geschichte der Abstammungder Sinti und Roma seit der ersten schriftlichen Erwähnung 475 V.u.Z. Sie zeigt den gesellschaftlichen Antiziganismus in den Bereichen Religion, Politik und Wissenschaft. Es werden die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung vom 8.Apri l1971 in London bis in die aktuelle Gegenwart, den ersten Staatsvertrag in Baden-Württemberg, aufgezeigt.

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Herbsttagung der GfA

Zusammen mit Madhouse bereitet die GfA eine Tagung in München vor. Sie setzt die Veranstaltungsreihe zum politischen Antiziganismus fort. Der Schwerpunkt wird auf der Justiz liegen. Bitte den Termin schon mal vormerken!

Rassismus, Diskriminierung und Antiziganismus

Workshop am 26.9.2017, 10-13 Uhr, Leitung: Malte Clausen, pädagogischer Mitarbeiter des Landesverbandes der Sinti und Roma, TRIO, Nieder-Modauer Str. 10,  64372 Ober-Ramstadt.

Anmeldungen unter: Barbara.O.Ludwig@t-online.de, (SprecherInnenkreis des DGB Ortsverbandes Ober-Ramstadt)

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Vergangene Veranstaltungen

„Protestantismus und Antiziganismus“ Kirche und Wissenschaft im Dialog zum aktuellen Forschungsstand

Mittwoch, 20. September 2017 von 11.00 bis 15.30 Uhr, Evangelische Akademie zu Berlin
Blauer Saal, Charlottenstr. 53/54, 10117 Berlin

Eine Kooperationsveranstaltung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma mit der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus.

In einem gemeinsamen Fachtag möchte der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zusammen mit der Evangelischen Akademie zu Berlin sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus nun die Ergebnisse des Gutachtens „Protestantismus und Antiziganismus“ vorstellen und die aufgeworfenen offenen Forschungsfragen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche und Wissenschaft diskutieren.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 14. September 2017 verbindlich an unter:

hodeige@eaberlin.de

Nähere Infos hier

Preisverleihung Kultur- und Ehrenpreis der Sinti und Roma

Eröffnung der 4. RomnoKher Kulturwochen, 20.09.2017,  Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Baden-Württemberg, B 7, 16, 68159 Mannheim

FolgendePreisträgerwerdenan diesemAbendausgezeichnet

Henri Franz
für seinen Kampf für gleichberechtigtenTeilhabevon Sinti und Roma in Berlin. Als Gründungsmitgliedund Vorsitzender der 1978 gegründeten „Cinti Union Berlin e.V.” — heute Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg,legte er dazu die Grundlage.

Laudatio: Rorneo Franz, Geschäftsführer der Hildegard-LagrenneStiftung für Bildung,InklusionundTeilhabevonSintiundRomainDeutschland

Prof. Gert Weisskirchen
für seinen Kampf den gesellschaftlichen Antiziganismus in das öffentliche Bewusstseinzu tragen.SeineUnterstützungbeiderInstitutionalisierungderersten „ForschungsstelleAntiziganismus”an der Karl-RuprechtsUniversität Heidelberg, war dabeimaßgebend.

Laudatio: Prof. Rita Süssmuth,Bundespräsidentina.D.

Ehrengast
für ihr Wirken bei der Entwicklungder Bürgerrechtsbewegungder Sinti und Roma

in den 80er Jahren. Bei der Realisierungdes „Dokumentations-und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma” und auch beim Aufbau der Hildegard-Lagrenne Stiftung,leistete sie unschätzbare Unterstützung.

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Niemand ist ein Zigeuner. Zur Ächtung eines europäischen Vorurteils

Veranstaltung mit Prof. Wolfgang Wippermann (Historiker, Berlin), Bergische Volkshochschule
Solingen – Wuppertal, Schulstraße 20, 42103 Wuppertal, 18. 09.2017, 19:30-21:00

Sinti und Roma sind durch die „Armutswanderung“ aus Südosteuropa wieder verstärkt ins Blickfelder der Öffentlichkeit getreten. Und wieder feiern tief sitzende Vorurteile und Ressentiments gegen die Menschen ihre Wiederbelebung. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa werden Sinti und Roma ausgegrenzt. Der Historiker Prof. Wolfgang Wippermann geht den Vorurteilen auf den Grund und unterscheidet dabei religiöse, soziale, romantisierende und rassistische Motive: Bausteine der Ideologie des „Antiziganismus“. Wippermanns These: Sie dient der Abgrenzung vom vermeintlich Fremden und der Legitimation von Herrschaft. Dabei verletzt sie den europäischen Wertekanon und muss genauso geächtet werden, wie es der Antisemitismus wird. „Es wird Zeit, dass Europa begreift: Niemand ist ein Zigeuner!“ Der Historiker diskutiert darüber in der Politischen Runde.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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„Wege der Sinti und Roma“ Ausstellung

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt zeigt der DGB Ortsverband in Kooperation mit dem Hessischen Landesverband der Sinti und Roma und dem Jugendzentrum TRIO in Ober-Ramstadt die Ausstellung bis zum 26. September.

Zum Auftakt am 15.9.17 um 19.00 Uhr im TRIO, Nieder-Modauer Weg 10, 64372 Ober-Ramstadt, führt Rinaldo Strauß, Vorsitzender des Hessischen Landesverbandes der Sinti und Roma, durch die Ausstellung und steht anschließend zum Gespräch bereit.

Öffnung: Montag, 14-17:00, Dienstag und Mittwoch 10-16:00, Donnerstag, 14-18:00, Freitag 10-13:00 Uhr.

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Fachgespräch : Antiziganismus und staatliche Filmförderung

Veranstalter: Zentralrat Deutscher Sinti und Roma; 14. September 2017, 14:00 – 17:00, Aufbau Haus, Prinzenstr. 84, Berlin, 10969
Anläßlich der Veröffentlichung eines vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma aktuell in Auftrag gegebenen Gutachtens zum Kinder- und Jugendfilm „Nelly´s Abenteuer“ möchten wir Sie zum Fachgespräch „Antiziganismus und staatliche Filmförderung“ herzlich einladen.

Der  Zentralrat kritisiert den mit über 900.000 Euro staatlich geförderten Kinder- und Jugendfilm „Nellys Abenteuer“, der antiziganistische Vorurteile reproduziert und damit zur fortwährenden Stigmatisierung von Sinti und Roma beiträgt.

Im Fachgespräch soll zum einen die Kritik des Zentralrates vorgestellt und im Dialog mit Filmschaffenden überprüft und gleichzeitig sollen die die Minderheit betreffenden Kriterien der Filmförderung diskutiert werden.

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’ … und du wirst sehen, die Leute, die hier wohnen, werden aus den Fenstern schauen und Beifall klatschen.’

Rostock-Lichtenhagen als antiziganistisches Pogrom und konformistische Revolte  — Donnerstag, 31. August 19:3022:00, k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin

Die antiziganistische Dimension des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen bleibt in Rückschau und Analyse häufig unterbelichtet, sowohl in Bezug auf den Mob auf der Straße als auch in Bezug auf die Legitimation der Abschaffung des Asylrechts.
Im Vortrag soll diese Dimension eingehender beleuchtet und auf ihre Funktion hin analysiert werden.

Die Veranstaltung findet als Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe des Bündnisses “Irgendwo in Deutschland” statt.
Alle Veranstaltungen und Aufruf: irgendwoindeutschland.org

25 Jahre später – Antiziganistische Normalzustände

 Themenabend anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen am Dienstag, 29. August 19:3022:00 im Djäzz Jazzkeller Duisburg, Börsenstrasse 11, 47051 Duisburg (Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung draußen, auf dem Hinterhof des Djäzz statt.)
Im Vortrag werden der Ablauf und die Hintergründe des Pogroms beleuchtet. Da damals in Rostock hauptsächlich Roma angefeindet, angegriffen und unter großem Beifall einer Masse an Rostocker Bürger*innen aus dem Stadtteil Lichtenhagen vertrieben wurden, wird der Vortrag ebenfalls schwerpunktmäßig Antiziganismus behandeln. Ein Thema welches in dem Zusammenhang fatalerweise selten besprochen wird und das, obwohl es seit Jahrhunderten eine konstante antiziganistische Stimmung in Europa gibt. Ein Thema mit welchem sich gerade in Anbetracht des anhaltenden Rechtsrucks der Gesellschaft, stärker auseinander gesetzt werden muss.

» Wir, die Gruppe Crème Critique, unterstützten den Aufruf „Rassistische Kontinuitäten“ zu bundesweiten Aktionen anlässlich des 25. Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen des „Irgendwo in Deutschland“ Bündnisses.

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Antiziganismus und Geschlecht

Aus der Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“
Donnerstag, den 24. August 2017, 19 Uhr, Jugendzentrum SUB, Bohlweg 55, 38100 Braunschweig

Wer sah Triebdiebin im bunten Rock? Sexualisierte und vergeschlechtlichte Dimensionen des Antiziganismus von Markus End.

Die Kategorien Geschlecht und Sexualität spielen im Antiziganismus eine zentrale Rolle, gleichzeitig bestehen bis heute nur bruchstückhafte Analysen dieses komplexen Verhältnisses. Im Vortrag sollen verschiedene dieser Bruchstücke vorgestellt und diskutiert werden.

Die Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“ wird von der DGB Braunschweig in Kooperation mit der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig und dem Antifa – Referat des AStA Braunschweig organisiert.

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Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft

Aus der Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“
Donnerstag, den 17. August 2017, 19 Uhr, Jugendzentrum SUB, Bohlweg 55, 38100 Braunschweig

In dem Vortrag von Roswitha Scholz werden antiziganistische Tendenzen im Zusammenhang mit neuzeitlichen Disziplinierungsprozessen und der Herausbildung der Arbeitsgesellschaft analysiert. Dabei werden auch Parallelen und Differenzen zwischen Antisemitismus und Antiziganismus aufgezeigt.

Die Veranstaltungsreihe „Antiziganistische Zustände – Eine Einführung in Theorie und gesellschaftliche Aspekte“ wird von der DGB Braunschweig in Kooperation mit der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig und dem Antifa – Referat des AStA Braunschweig organisiert.

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 Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

 02.08.2017 20:00, Simsonweg, 10557 Berlin

Am 2. August 2017 jährt sich die »Liquidation des Zigeunerfamilienlagers« in Auschwitz-Birkenau zum 73. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Sinti und Roma in Gaskammern – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen, Kinder und ältere Menschen.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

PROGRAMM

Begrüßung: Michael Roth MdB, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt

Reden:

Anita Awosusi, Autorin und Bürgerrechtlerin

Prof. Dr. Christian Schwarz-Schilling, Bundesminister a. D.

Mano Hermann Höllenreiner (*1933), Auschwitz-Überlebender (angefragt)

Rezitation: Gedicht »Auschwitz« von Santino Spinelli auf Deutsch und Romanes

Musikalische Umrahmung: Santino Bamberger, Dragan Cordes, Max Hartmann, Giovanni Steinbach

Um Anmeldung bis 1. August 2017 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.

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Internationaler Roma Gedenktag – Gedenkfeier in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Datum: 02.08.2017, 13:00 Uhr

Veranstaltungsort: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau Więźniów Oświęcimia 20,
32-603 Auschwitz

Der Zentralrat und das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma werden auch in diesem Jahr unter der Leitung von Romani Rose mit einer Delegation von 60 Personen, darunter Holocaustüberlebende und deren Begleitpersonen, an dem Internationalen Roma-Gedenktag am 2. August in Auschwitz teilnehmen. Der Gedenktag am 2. August wird vom Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Kooperation mit dem Verband der Roma in Polen vorbereitet. Neben den Überlebenden nehmen zahlreiche Vorstände der Landes- und Mitgliedsverbände des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma an dem Gedenkakt teil. Für die Überlebenden spricht der Auschwitz-Überlebende Peter Höllenreiner.

Die Gedenkfahrt nach Auschwitz durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) und das Auswärtige Amt finanziell unterstützt.

Ausstellung: „45 years of civil rights work of German Sinti and Roma“

Di., 1. August bis Mo. 16. Oktober; DokuZ Sinti und Roma Berlin, Prinzenstraße 84.2., 10969 Berlin; Öffnungszeiten:  Montag und Mittwoch 9:30 – 16 Uhr und nach Absprache. Auf Anfrage bieten wir Rundgänge durch die Ausstellung mit anschließendem Gespräch an.

Die Ausstellung stellt in englischer Sprache wesentliche Wegmarken der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma dar. Es liegen zweisprachige Kataloge aus, so dass es für unsere Besucher_innen auch möglich ist, sich die Ausstellung in deutscher Sprache zu erschließen.

 

 

 

 

Filmvorführung und Gespräch: Broken Silence

Dienstag, 1.8.2017, 18 – 21 Uhr,  Amaro Foro e.V. und DokuZ Sinti und Roma Berlin, Prinzenstraße 84.2., 10969 Berlin

Broken Silence (deutsch: das gebrochene Schweigen) ist eine packende Dokumentation, deren Protagonist, ein Roma-Radio-Reporter, versucht zu verstehen, was den Sinti und Roma während des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts widerfahren ist. Denn er fürchtet, dass sich die Geschichte im heutigen Europa wiederholen könnte. Bis heute werden Sinti und Roma von der Mehrheitsgesellschaft diskriminiert, ausgeschlossen, sogar verfolgt.

Wie reagieren die 12 Millionen europäischen Sinti und Roma darauf? Was wissen sie über ihre eigene Geschichte? Warum sprechen nicht sie selbst darüber oder unterrichten zu dem Thema?

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion mit Mirjana Tasin (Amaro Foro) und Kai Müller (Historiker und Gedenkstättenpädagoge) statt. Der Film wird in englischer Sprache bzw. mit englischen Untertiteln gezeigt, das anschließende Gespräch findet auf Deutsch statt.

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Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft

20.07.2017, 18:30 Uhr, veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt

Vortrag mit Roswitha Scholz

Antiziganismus ist ein weit verbreitetes Phänomen. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als „Zigeuner“ diskriminiert und nicht selten verfolgt. In dem Vortrag werden antiziganistische Tendenzen im Zusammenhang mit neuzeitlichen Disziplinierungsprozessen und der Herausbildung der Arbeitsgesellschaft analysiert. Dabei werden auch Parallelen und Differenzen zwischen Antisemitismus und Antiziganismus aufgezeigt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wir haben was dagegen! Kritik menschenfeindlicher Weltanschauungen und gesellschaftskritische Perspektiven heute“. Die Reihe wird gefördert durch Mittel des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt (LAP).

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Eröffnung Sonderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“

06. JULI, 19:00 – 22:00, NS-Dokumentationszentrum Köln, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln, Deutschland

Ausstellung vom 7. Juli bis 8. Oktober 2017

Inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Der menschenverachtenden Perspektive der Täter werden Zeugnisse der Opfer gegenübergestellt.

Behandelt wird auch die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden. Es war die Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die die ideologischen und personellen Kontinuitäten aus der Zeit des „Dritten Reiches“ zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte gemacht hat.

Eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes

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Karola Fings. Sinti und Roma. Geschichte einer Minderheit

Mi 05.07.2017 | 19:00 Uhr | Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma | Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84 & 85

Sinti und Roma leben seit dem Mittelalter in Europa, doch bis heute sind sie eine benachteiligte Minderheit, die allerorten auf Vorurteile von einem lustigen, aber auch andersartigen „Zigeunerleben“ stößt und ihre eigene Sprache zu verlieren droht. Karola Fings erzählt knapp und anschaulich die Geschichte der Sinti und Roma. Sie erklärt, warum der nationalsozialistische Völkermord so lange verharmlost wurde und welche Perspektiven sich Sinti und Roma heute bieten.

Karola Fings, stellvertretende Direktorin des NS-Dokumentationszentrums in Köln, stellt ihr neues Buch vor und spricht mit dem Historiker und Vorurteilsforscher Prof. Dr. Wolfgang Benz von der TU Berlin über ihre Arbeit.

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Buchvorstellung Behar Heinemann „Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“

 22. Juni, 18:30 Uhr, RomnoKher Mannheim, B7 16, 68159 Mannheim
 
Das Kulturhaus RomnoKher in Mannheim und der danube books Verlag laden ein zu einer Lesung aus dem Buch:

„Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“ von Behar Heinemann

Eintritt frei

Die Autorin Behar Heinemann und der Verleger Thomas Zehender werden im Dialog das Buch gemeinsam vorstellen. Anschließend beantwortet Behar Heinemann Fragen des Publikums und signiert ihre Bücher.

Informationen zum Buch:
Die Bürgerrechtsarbeit Deutscher Sinti und Roma ist untrennbar mit dem Namen von Romani Rose verbunden. Anhand von mehr als 200 ausdrucksstarken historischen und zeitgenössischen eigenen Fotos zeichnet die Autorin Behar Heinemann die eindrucksvolle Persönlichkeit eines bemerkenswerten und mutigen Mannes nach. Die Autorin, selbst eine seit 25 Jahren in Deutschland lebende Romni aus dem Kosovo, ist bestens mit der Bürgerrechtsarbeit dieser Minderheit vertraut. Mit ihrer plastischen und anschaulichen Dokumentation leistet sie zugleich einen wesentlichen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis von Minderheit und Mehrheitsgesellschaft und ihrer Versöhnung.

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Stadtrundgang zur Geschichte der Heidelberger Sinti mit Ilona Lagrene und Lupe e.V.

Dienstag, 20.06.2017 17:00 Uhr – 19:30 Uhr

Am 22. Mai 1940 wurden die badischen Sinti „in den Osten“ deportiert. Darunter befanden sich viele Familien, die zuvor in der Heidelberger Altstadt bzw. in Ludwigshafen gelebt hatten. An sie zu erinnern ist das Anliegen dieser Veranstaltung, die gemeinsam mit der Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene durchgeführt wird. Sie wurde 1950 in Heidelberg geboren und war von 1990 bis 1996 Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti Baden-Württemberg. Ihrem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass die Erinnerung an die Heidelberger Sinti-Familien bewahrt geblieben ist. Der Rundgang durch die Altstadt beginnt im Innenhof des Dokumentationszentrums und schließt dort im Seminarraum mit einem vertiefenden Vortrag ab.

In Kooperation mit der „Heidelberger Lupe – Verein für historische Forschung und Geschichtsvermittlung“ und dem Arbeitsbereich „Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa“ am Lehrstuhl Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Universität Heidelberg.

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Romani Rose: Ein Leben für die Menschenrechte

Dienstag 20|06|2017 19.00 Uhr NS-Dokumentationszentrum München Brienner Straße 34 80333 München

Im Gespräch mit Andreas Bönte, Programmbereichsleiter für „BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat“, sprechen Romani Rose und Behar Heinemann über ihre Zusammenarbeit und das Buchprojekt sowie über ihr bürgerrechtliches Engagement.

Die Bürgerrechtsarbeit Deutscher Sinti und Roma ist untrennbar mit dem Namen von Romani Rose verbunden. Seit einem halben Jahrhundert beseelt der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma den Kampf dieser Minderheit um Anerkennung des ihr während des Nationalsozialismus widerfahrenen Unrechts und um Ausgleich für das erlittene Leid. Unermüdlich hat Romani Rose sein Leben in den Dienst der Menschenrechte gestellt. Auf diese Weise ist er zu einem Symbol für Gerechtigkeit und zugleich für Versöhnung mit der Mehrheitsgesellschaft geworden.

Die Autorin Behar Heinemann hat in ihrem Buch „Romani Rose: Ein Leben für die Menschenrechte“ erstmals eine umfassende kommentierte Dokumentation zum Leben und Wirken von Romani Rose als Person, Menschenrechtler, Aktivist und Politiker vorgelegt. Die Autorin, eine seit 25 Jahren in Deutschland lebende Romni aus dem Kosovo, ist bestens mit der Bürgerrechtsarbeit Deutscher Sinti und Roma vertraut.

Eintritt frei
Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem danube books Verlag

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Filmvorführung: Trapped by Law

Filmvorführung: Trapped by Law (2015; Buch, Regie: Sami Mustafa), Dienstag, 20. Juni, 19 Uhr, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Repräsentanz Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

Kefaet und Selami sind zwei junge Roma, die mit ihren Eltern schon viele Jahre in Essen gelebt haben, als sie 2010 in den Kosovo abgeschoben werden. Selami ist in dem fremden Land noch nie gewesen und sie versuchen alles, um wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Doch die Bürokratie und das Asylrecht sind nicht auf ihrer Seite.

Besondere Aktualität erlangen Film und Veranstaltung dadurch, dass Selmai Prizreni nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Mai 2017 erneut in den Kosovo abgeschoben wurde.

In Kooperation mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und SODI e.V.

Weiter Informationen unter:

https://trappedbylawmovie.wordpress.com/

Antiziganismus in der Debatte zu ’sicheren Drittstaaten“

16. Juni, 20-23 Uhr, Elchkeller, Schneiderberg 50, 30167 Hannover

Der gesellschaftliche Diskurs zu Flucht und Asyl ist in vielerlei Hinsicht geprägt von Rassismen und Ressentiments. Im Vortrag soll ein Fragment dieses Diskurses – die Debatte um die Sicherheit der sogenannten ‚Westbalkanstaaten‘ – untersucht werden.
Dieses Thema wurde in seiner neueren Variante seit 2010 immer wieder diskutiert. Häufig wird dabei unterstellt, ‚Roma‘ aus diesen Staaten begingen ‚Asylmissbrauch‘. Die Analyse einer ausgewählten Bundestagsdebatte kann zeigen, welche Strategien und Argumente darüber hinaus eingesetzt werden, um Rassismus und konkrete historische Verantwortung zu negieren.

Markus End ist Diplom-Politologe und hat derzeit einen Lehrauftrag an der Hochschule Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antiziganismustheorie und antiziganismuskritische Bildungsarbeit.

Das Brennglas – Eine Lesung mit Petra Rosenberg

 Freitag, 16. Juni, 19 Uhr, Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin

 Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, liest aus den Erinnerungen ihres Vaters Otto Rosenberg.

Otto Rosenberg berichtet über seine Kindheit in Berlin, die Zwangsumsiedlung in das „Zigeunerlager“ Marzahn und die Deportation nach Auschwitz. Er überlebte als einziges von elf Geschwistern.

Veranstaltet in Kooperation mit dem  Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin im Rahmen der Präsentation des Themenraums „Sinti und Roma“

Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft

Festival contre le racisme Berlin, 15. Juni, 15 Uhr, Otto-Suhr-Institut, Berlin, Ihnestraße 22, 14195 Berlin
Die Soziologin und Philosophin Roswitha Scholz ist beim festival contre le racisme zu Gast. Sie hält einen Vortrag darüber, wie Antiziganismus und gesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrhunderte zusammenhängen.

Nähere Infos hier und hier.

Sinti und Roma

07.6. -20.07. 2017 in der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, D-10961 Berlin – Kreuzberg

Sinti und Roma leben seit 600 Jahren im Gebiet des heutigen Deutschlands. Sie sind als nationale Minderheit gesetzlich anerkannt. In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind Roma in die Bundesrepublik geflüchtet und migriert.

Der Themenraum widmet sich der Lebenssituation, der Selbstorganisierung und Antidiskriminierungsarbeit, dem Eintreten für gesellschaftliche Teilhabe und der vielfältigen Kunst- und Kulturproduktion von Angehörigen der Minderheit.

Hier finden Sie Biografien und Autobiografien, Interviews, verschiedene Musikrichtungen sowie Kataloge mit Malerei, Fotografie und Bildender Kunst. Über die Geschichte von Vorurteilen und die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus wird in einer umfangreichen Zusammenstellung von Büchern, Filmen und digitalen Ressourcen informiert.

Nähere Infos

Filmvorführung: Valentina

Mittwoch, 7. Juni, 19 Uhr

Valentina (2016; Buch, Regie: Maximilian Feldmann, Kamera: Luise Schröder)

 Die 10-jährige Valentina Demaili erzählt vom Leben ihrer Familie in Shutka, einem überwiegend von Roma bewohnten Viertel der mazedonischen Hauptstadt Skopje. Armut, Probleme mit den Behörden und die Notwendigkeit, sich irgendwie durchzuschlagen, prägen den Alltag. Mehr als ein Film über die Armut soll „Valentina“ aber ein intimes Porträt sein, dass auch den Träumen und Wünschen der gezeigten Menschen Raum gibt. Neben der Berlinale wurde der Film auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und unter anderem als bester Dokumentarfilm auf der Filmschau Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Mit Maximilian Feldmann und Luise Schröder möchten wir im Anschluss an die Filmvorführung über Möglichkeiten, Grenzen und Fallstricke des dokumentarischen Filmemachens über Roma und über Armut ins Gespräch kommen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Filmreihe „Fakten/Fiktionen*: MENSCHEN IM OBJEKTIV“

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Repräsentanz Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2, 10969 Berlin

 

Pressekonferenz: Dokumentation antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle in Berlin 2016

30. Mai 2017, 10 Uhr in den Räumen von Amaro Foro e.V. im Aufbau-Haus am Moritzplatz Prinzenstraße 84, 10969 Berlin

Amaro Foro e.V. führt seit 2014 eine systematische Dokumentation von antiziganistischen und diskriminierenden Vorfällen in Berlin. Für das Jahr 2016 wurden erstmals auch die Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen von 2014 und 2015 auf die Lebensrealitäten von Roma-Asylbewerber*innen dokumentiert. Außerdem wurden Medienberichte nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ erfasst und die zugehörigen Kommentarspalten ebenso wie Äußerungen in sozialen Medien und Internetplattformen berücksichtigt.

http://www.amaroforo.de

Romane Thana – Orte der Roma und Sinti im Vorarlberg Museum

Vernissage: 24. Mai 2017 um 18.00 Uhr, vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz, Österreich. Ab 20.00 Uhr Harri Stojka Trio, Eintritt 20/16 Euro

Orte von Roma und Sinti gibt es viele in Österreich: in Wien, im Burgenland, aber auch in Vorarlberg. Im Zentrum der Ausstellung stehen dokumentarische und künstlerische Erzählungen aus der österreichischen Roma-Community. Diese vielstimmigen Schilderungen von Lebensorten und Arbeitsplätzen bieten neue Sichtweisen und Gegenperspektiven zu klischeehaften Vorstellungen und tradiertenVorurteilen. Eingebettet in den historischen Rahmen einer langen und grausamen Verfolgungsgeschichte lädt die Ausstellung ein, Fragen von „Normalität“ zu diskutieren. Es werden auch Geschichten geglückten Lebens und gesellschaftlicher Anerkennung gezeigt.

Eine Ausstellung des vorarlberg museums in Kooperation mit der Initiative Minderheiten, dem Landesmuseum Burgenland, dem Romano Centro und dem Wien Museum. Es sprechen Andrea Härle, Kuratorin und GF, Romano Centro – Verein für Roma; Interview mit Dotschy Reinhardt, Musikerin.

Die Ausstellung wird von 25. Mai bis 8. Oktober gezeigt.

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Der NS-Völkermord an Sinti und Roma: Geschichte und historische Verantwortung

23.05.2017, 18:30 Uhr, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg

Vortrag von Dr. Karola Fings, Historikerin am NS-Dokumentationszentrum Köln

Sinti und Roma galten gemäß den „Nürnberger Gesetzen“ wie Juden als „Fremdrasse“ und wurden während des Nationalsozialismus ausgeplündert, deportiert und ermordet. In ihrem Vortrag gibt Karola Fings, die grundlegende Publikationen zur Verfolgung von Sinti und Roma vorgelegt hat, zunächst einen Überblick über Struktur und Praxis der Verfolgung im Deutschen Reich und den besetzten bzw. kollaborierenden Ländern Europas. In einem zweiten Schritt widmet sie sich der Zeit nach 1945, die von den Überlebenden als „zweite Verfolgung“ erlebt wurde: Eine Entschädigung und vor allem eine Anerkennung als Verfolgte des NS-Regimes wurde ihnen Jahrzehnte lang verweigert. Auch die gesellschaftliche Diskriminierung war mit Kriegsende nicht vorbei.

Eintritt frei

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Demokratiefest 2017

Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

20.05.2017: Eröffnung 12.00 Uhr, Shelly Kupferberg (Autorin und Moderatorin), Thomas Gill (Leiter der Berliner Landeszentrale)
Gesprächsrunden – 16.00 Uhr: Antiziganismus aktiv entgegentreten

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung feiert am Samstag, 20. Mai 2017, von 12.00 bis 17.00 Uhr am und im Amerika Haus ihr jährliches Demokratiefest. Es erwartet Sie bei freiem Eintritt ein buntes Programm, das die Themen- und Angebotsvielfalt der politischen Bildung unterhaltsam erfahrbar macht.

Zahlreiche Anbieter der politischen Bildung in Berlin präsentieren sich und ihr Angebot mit Workshops, Vorträgen und Filmen.Auf einer Bühne vor dem Amerika Haus treten große und kleine Künstlerinnen und Künstler mit musikalischen Beiträgen auf.

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Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen

18.05.2017, 19:30 Uhr, Indiego Glocksee, Glockseestr. 35, 30169 Hannover
Fans rufen „Zick, Zack, Zigeunerpack!“, beschimpfen den anderen Verein und seine Fans als „Zigeuner“. Bei allem Engagement gegen Diskriminierung von Fans, Vereinen und Verbänden sind dies nach wie vor alltägliche Phänomene in und um die Stadien. Die Sensibilisierung und Wahrnehmung für antiziganistische Vorfälle ist äußerst gering – eine Problematisierung bleibt zumeist aus. Dabei ist Antiziganismus ein weit verbreitetes Ressentiment: 2006 gaben in einer Repräsentativumfrage des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma mehr als drei Viertel der befragten Sinti und Roma an, schon häufiger diskriminiert worden zu sein. Laut einer aktuellen Studie stimmen mehr als die Hälfte der Deutschen antiziganistischen Aussagen zu. Pavel Brunßen thematisiert in diesem Vortrag, wie Antiziganismus in und um die Fußballstadien auftritt und wahrgenommen wird, welche Funktion Antiziganismus in der Gesellschaft innehat und ob es eine Spezifik des Antiziganismus im Kontext Fußball gibt.
Pavel Brunßen ist wissenschaftlicher und journalistischer Autor für Zeitungen und Magazine wie Ballesterer, FFussball, Weser Kurier, Jungle World, Das Parlament oder den Sammelband „Zurück am Tatort Stadion“. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen sowie Antisemitismus und Antiziganismus. Er ist seit 2012 Herausgeber und Chefredakteur des Transparent Magazins.

Workshop: Der Widerstand von Sinti und Roma gegen den Nationalsozialismus und seine Bedeutung für die Gegenwart

16.05.2017, 13:00 – 18:30 Uhr, Gedenkstätte Deutscher Widerstand – Saal A, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, Kooperation von: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Amaro Foro e.V., Sozialfabrik e.V.

Am 16. Mai 1944 widersetzten sich Sinti und Roma im »Zigeunerfamilienlager« im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau der »Auflösung« dieses Lagerabschnitts. Damit verhinderten sie die für diesen Zeitpunkt geplante Ermordung der Häftlinge durch die SS.  Bis heute ist dieser Akt des Widerstandes kaum bekannt.

Erst langsam gewinnt der 16. Mai als Gedenktag in einer breiteren Öffentlichkeit an Bedeutung. Insbesondere Selbstorganisationen von Roma und Sinti erinnern an diesem Tag daran, dass die Verfolgten keineswegs bloß passive Opfer waren. Sie haben auf unterschiedliche Arten Widerstand geleistet, um ihre Würde gekämpft oder sich dem Verfolgungsapparat entzogen. Die Formen, Möglichkeiten und Grenzen des Widerstandes von Sinti und Roma gegen den Nationalsozialismus werden uns ebenso beschäftigen wie die Frage, was dieser Teil der Geschichte für uns heute bedeuten kann und soll.

Um Anmeldung bis Dienstag, den 9. Mai, wird gebeten unter: s.steinbach@gdw-berlin.de

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Aktive in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.

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600 Jahre Antiziganismus? (Dis-) Kontinuitäten in der Gewaltgeschichte gegen Sinti und Roma

Vortrag von Tobias Neuburger (Hannover) am 15. Mai 2017, 19.00 Uhr in der Universität für angewandte Kunst, Oskar Kokoschka-Platz 2, Hörsaal 1, Wien

Veranstalter: Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitki, Österreichische HoschülerInnenschaft

Bereits im ausgehenden Spätmittelalter, an der Schwelle zur frühbürgerlichen Gesellschaft bildete sich der Antiziganismus mit seinen schematisch-feststehenden Projektionsinhalten heraus. Damit verweist der Antiziganismus zwar einerseits auf eine jahrhundertelange Geschichte, doch dies sollte andererseits nicht dazu verleiten diesen als ahistorischen oder „ewigen“ Hass zu begreifen. Die antiziganistischen Semantiken waren im Verlauf der Geschichte ebenso vielfältigen Metamorphosen und Wandlungen unterworfen. Der Vortrag versucht einige dieser Transformationen zu identifizieren und bietet auf diese Weise eine Einführung in die Geschichte des Antiziganismus.
Tobias Neuburger promoviert an der Universität Innsbruck mit einer kulturhistorischen Arbeit über die populärkulturelle Inszenierung des Antiziganismus um 1900. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Kompetent gegen Antiziganismus – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover.

Antiziganismus in der Debatte um sichere Herkunftsstaaten. Zur Kategorisierung von Schutzsucenden

Vortrag von Markus End
Datum und Zeit:
12.05.2016 – 18:30
Veranstaltungsort:
Schlosskeller Darmstadt

Die Unterteilung in „gute“ und „schlechte“ Flüchtlinge, die in der
Öffentlichkeit seit Jahren diskutiert und praktiziert wird, richtet sich
derzeit im Wesentlichen gegen Schutzsuchende vom „Westbalkan“. Diese
werden dabei weitgehend ethnisiert und pauschal als „Roma“ dargestellt
und wahrgenommen.

Im Vortrag sollen einige Mechanismen dieser Debatte anhand einer Analyse
der Bundestagsdebatte zur Erweiterung der Liste sicherer
Herkunftsstaaten herausgearbeitet und analysiert werden. Dabei soll
dargestellt werden inwiefern diese Mechanismen dazu beitragen, eine
weitere Verschärfung des Asylrechts zu legitimieren.

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Buchvorstellung „Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“

Das Buch „Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte“ wird von der Autorin Behar Heinemann in Berlin vorgestellt am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 18 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung, Amerikahaus, Hardenbergstraße 22-24, 10624 Berlin. Auch der Verleger Thomas Zehender wird anwesend sein.

Die Buchvorstellung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin –Brandenburg, und der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dotschy Reinhardt, Musikerin, Autorin und Gründerin des Landesrats der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg. Nähere Informationen zum Ablauf folgen.

Ausstellungseröffnung „Rassendiagnose: Zigeuner“

10.05.2017, 17:30 Uhr, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände,  Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg

Ausgangs- und Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zur systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Den Täterdokumenten werden historische Privatund Familienfotos der von Verfolgung betroffenen Menschen entgegengesetzt.

Der zweite Teil behandelt die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden. Er zeigt den maßgeblichen Anteil der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die ideologischen und personellen Kontinuitäten aus der Zeit des „Dritten Reiches“ zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte zu machen.

Am Ende der Ausstellung steht ein Ausblick auf die Menschenrechtssituation der Sinti- und Roma-Minderheiten in Europa nach 1989.

Eine Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Mit einleitenden Worten von Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.

Der Eintritt zur Austellung ist frei.

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Geschickte Vorurteile. Postkarten & Graphiken 
des Rom e.V. zwischen 1871-1933

14 – 18 Uhr Workshop mit geladenen Gästen

18:30 Uhr Öffentliche Projektpräsentation

Seit Anfang des Jahres bereitet der Rom e.V. in Kooperation mit dem prometheus Bildarchiv der Universität zu Köln und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Digitalisierungs einer historischen Bildsammlung vor. In seinem Archiv und Dokumentationszentrum RomBuK hat der Verein eine einzigartige Sammlung zusammengetragen, von denen besonders 2360 historische Postkarten und 1225 Grafiken einen tiefen Einblick in die bildliche Konstruktion von ‚Zigeunern‘ bieten.

Am Nachmittag wird dieser Bestand im Archiv gesichtet und diskutiert. Am Abend präsentiert Dr. Peter Bell Projekt und Sammlung im Rahmen eines öffentlichen Vortrags und eines Podiumsgesprächs. Die Veranstaltung klingt mit einem kleinen Empfang mit musikalischer Untermalung aus. Eingeladen sind u.a. Dr. Felix Axster(Berlin), Dr.Frank Reuter(Heidelberg).

Für den Workshop bitten wir um Anmeldung Jenny.Virgillito@romev.de 0221-242536 peter.bell@uni-koeln.de Venloer Wall 17, Köln

Bürgerrechte für Sinti und Roma. Uta Horstmann im Gespräch

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19 Uhr, Berliner Repäsentanz des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma Berlin im Aufbauhaus, Prinzenstraße 84.2 – Berlin

Uta Horstmann ist eine langjährige Wegbegleiterin der Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma. 1980 hat sie am Hungerstreik einer Gruppe Sinti auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau teilgenommen,  um gegen die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber den NS-Verbrechen an Sinti und Roma sowie die fortgesetzte Ausgrenzung und Diskriminierung in der Bundesrepublik zu protestieren. Auch als Sozialarbeiterin in München hat sie sich konsequent für die Belange und Interessen der Minderheit eingesetzt. Im Januar 2017 wurde Uta Horstmann für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Auf Einladung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma berichtet sie nun in Berlin über den Hungerstreik in Dachau und ihr Eintreten für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe von Sinti und Roma.

Begrüßung: Oswald Marschall, stellvertretender Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wass ketne!“ („Lasst uns zusammenkommen!“).

Tagung Antifaschistische Pädagogik – Vortrag 7, Antiziganismus sichtbar gemacht: Über die Bildungsarbeit mit filmischen Repräsentationen

Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg | Samstag, 29. April 2017 – Sonntag, 30. April, Heidelberg, Landfriedstrasse 12, 69117 Heidelberg

Auf der Tagung wollen wir uns mit Pädagogik und Erziehung aus einer antifaschistischen Perspektive kritisch auseinandersetzen. Wir wollen herausfinden, wie mit faschistischem und rassistischem Gedankengut pädagogisch umgegangen und wie der Bildung solcher Gedanken vorgebeugt werden kann sowie welche Fragestellungen daraus resultieren. Im Anschluss an jeden Vortrag laden wir zur gemeinsamen Diskussion ein. Es wurden Referent*innen aus verschiedenen Bereichen eingeladen, um uns Einblicke in ihre jeweiligen Arbeits- und Forschungsbereiche zu geben und damit eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Thematik anzuregen.

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Buchvorstellung: „Zwischen Verfolgung und Überleben“

25.04.2017, 19:30 – 22:00 Uhr, Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

1928 in Schlesien geboren, musste Adolf Heilig als Sinto schon in jungen Jahren Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren. Durch Zufälle und die Hilfe Dritter entging er mehrmals der Verhaftung durch die Nationalsozialisten und letztendlich dem Völkermord. Doch der Verlust zahlreicher Familienangehöriger begleitete ihn sein Leben lang. Nach dem Krieg prägte er entscheidend die Arbeit des Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, die er ungebrochen bis zu seinem Tod im Jahr 2016 begleitete. Seine maschinenschriftlichen Erinnerungen wurden vom Dokumentationszentrum bearbeitet und werden an diesem Abend unter dem Titel „Zwischen Verfolgung und Überleben. Jugendjahre eines Deutschen Sinto“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

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Frühjahrstreffen der GfA

internes Mitgliedertreffen

Treffen von Mitgliedern zu Informationsaustausch und Diskussion. Programmabsprachen und -gestaltung werden über die GfA-Mailingliste verabredet.

Antiziganismus online – zu Bildern und Deutungsmustern im medialen Zuwan-derungsdiskurs aus rassismuskritischer Perspektive

Vortrag von Michalina M. Trompeta, Freitag, 21. April 201718–20 , Universität Osnabrüch, Seminarstraße 20, Raum 15/130 (EW-Gebäude)

Im Rahmen ihrer Frühjahrstagung lädt die Gesellschaft für Antiziganismus- forschung (GfA) zusammen mit dem Fachgebiet Migration und Gesellschaft
am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) zum Vortrag »Antiziganismus online – zu Bildern und Deutungsmustern im medialen Zuwanderungsdiskurs aus rassismuskritischer Perspektive« von Michalina Trompeta ein.

Michalina Trompeta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich interkulturelle Bildungsforschung der Universität zu Köln. Zu ihren Arbeits- schwerpunkten gehören Rassismuskritik, Antiziganismusforschung sowie Medien und Migration. Sie promoviert zum visuellen Antiziganismus im deutschen Online-Journalismus und seiner Rezeption.

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Roma zurück auf den Balkan?

Serbien gilt als „sicheres Herkunftsland“ – aber wie sicher ist sicher? Am 19. April setzen wir uns auf einer Podiumsdiskussion damit auseinander und erhalten durch Dejan Markovic ein detailliertes Bild der Lage vor Ort.

19.04.2017 | 18 Uhr | neues deutschland | Franz-Mehring-Platz 1 | Berlin

http://www.sodi.de/aktuell/terminekalender/termin_detail/datum/2017/04/19/wie-sicher-ist-sicher-in-der-balkanregion/

 

 

 

http://www.sodi.de/aktuell/terminekalender/termin_detail/datum/2017/04/19/wie-sicher-ist-sicher-in-der-balkanregion/

Was heißt denn hier »Armutszuwanderung«? Antiziganismus als Problem der ganzen Gesellschaft – Ressentiments in der Freizügigkeitsdebatte

W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, 18.04.2017, 19:30 – 21:30 Uhr

VERANSTALTER: Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg/Forum für Analyse, Kritik und Utopie, in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research, gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Der Welt-Roma-Tag 2017. Ein Tag der Kunst

Kunstraum Dikhas DurSa 08.04.2017 | 12:00 Uhr,  Aufbau Haus Prinzenstraße 84 & 85, 10969 Berlin, Eintritt frei

Vortrag und Gespräch

Anlässlich des diesjährigen Welt-Roma-Tages findet im Kunstraum Dikhas Dur eine Matinee zur aktuellen Ausstellung Kali Berga. Der schwarze Berg statt. Nach dem Vortrag Von der Boheme zur Post-Roma Kunst und zurück. The Mapping of Kali Berga von Ausstellungs-Kurator Dr. Wojciech Szymanski (Krakau) führen die Künstler_innen der Ausstellung – Małgorzata Mirga-Tas, Bogumiła Delimata und Delaine und Damian Le Bas – sowie der Kurator und ihr Publikum ein Gespräch über die Zustände und Zusammenhänge der zeitgenössischen Kunst der Sinti und Roma, insbesondere in Polen, und ihr fruchtbares Zusammenwirken mit der politischen Roma-Emanzipationsbewegung Europas.

Eine Matinee in englischer Sprache moderiert von Vasile Marian Luca, Galerie Kai Dikhas.

Nach der Veranstaltung empfiehlt es sich, die benachbarte Demonstration der Ini Romnja zu besuchen.

Internationaler Roma-Tag: Samuel Mago liest im literaturhaus.dortmund

Am 8. April feiern die Roma auf der ganzen Welt ihren internationalen Tag.

Im literaturhaus.dortmund (Neuer Graben 78) ist an diesem Samstag, 19.30 Uhr der Schriftsteller, Musiker und Roma-Aktivist Samuel Mago zu Gast und liest aus seinen Texten. Der Eintritt ist frei. Für die Veranstaltung kooperieren das Roma-Kulturfestival Djelem Djelem, AWO Integrationsagentur, Planerladen, Theater im Depot und der Verein für Literatur.

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#YOEUROMA! IN DISCUSSION Gespräch zu Ursachen und Bekämpfung von Antiziganismus

Freitag,  07.04, 20:30 Uhr Studio Я, Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin

Die Diskussion mit Drob Dynamic, Markus End, Klaus Lederer, Anna Mirga. Moderiert von Esra Küçük. Weitere Infos in Kürze.

 

Eine Veranstaltung des Bündnisses für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas, organisiert vom
RomaTrial e.V. in Kooperation mit dem Studio. Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung
für Kultur und Europa. Medienpartner: Radio Corel

 

http://gorki.de/de/yoeuroma-in-discussion/2017-04-07-2000

ROMADAY – Feststunde

7. April 2017, 10 Uhr, Berliner RATHAUS, Rathausstraße 15, 10178 Berlin, S + U Alexanderplatz

Das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas lädt Sie zur Feststunde anlässlich des Welt-Roma-Tages am 7. April 2017 ein. Tragen Sie dazu bei, ein sichtbares Zeichen gegen Antiziganismus zu setzen.

Es sind vor allem Angehörige der Minderheit selbst, die auf den Antiziganismus und dessen schwerwiegende Folgen hinweisen. Es ist jedoch unser aller Aufgabe, roma- und sintifeindliches Denken und Handeln zu benennen und zu verurteilen.

Begrüßung Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin (angefragt)

Grußwort Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas, Romeo Franz, Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung

Redebeiträge Anita Awosusi, Autorin und Bürgerrechtlerin, Michal Mižigár, Romist

 

http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/demnaechst/detail/romaday-feststunde.html

Kulturveranstaltung zum Weltromatag

Anlässlich des Weltromatages am 8. April lädt Rom e.V. in Köln zu einer Kulturveranstaltung in die Vereinsräume ein am Freitag, den 7. April 2017, 19 Uhr, Venloer Wall 17, 50672 Köln

  • Lesung des 1996 in Budapest geborenen Schriftstellers, Musikers und Roma-Aktivist Samuel Mago
  • Life Musik von Zoran Janković

 

„Es war ein Sinti und Roma.“ Sicherer Umgang mit der größten europäischen Minderheit in der Berichterstattung

 Workshop für Journalist_innen, Autor_innen und Medienschaffende

6. April 2017, 12 – 18 Uhr | Maxim Gorki Theater | Hinter dem Gießhaus 2 | 10117 Berlin

Sinti und Roma sind immer wieder Gegenstand der Berichterstattung. Ob im Zusammenhang mit der Migration aus neuen EU-Ländern nach Deutschland, mit Kriminalität oder im Zusammenhang mit Kulturveranstaltungen: Selbst in gut recherchierte Medienbeiträge schleichen sich oft stereotype Bilder, Ungenauigkeiten und Fehler ein. Sobald es um die größte Minderheit in Europa geht, ist es scheinbar leicht, ins Fettnäpfchen zu treten.

Der Workshop wird geleitet von Markus End, Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover und Doktorand an der Universität Bielefeld, seit 2016 Vorsitzender der Gesellschaft für Antiziganismus

http://www.romaday.org/Events/Es-war-ein-Sinti-und-Roma-Workshop-zum-sicheren-Umgang-mit-der-groessten-Minderheit-Europas-fuer-Medienschaffende

Die Lage der Roma in Ungarn

Mittwoch, den 5. April um 19:30 Uhr in der Buchte der Naturfreundejugend, Buchtstraße 14/15, berichtet Richard Gauch (BI Leipzig Korrektiv) über die Lage der Roma in Ungarn.

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Der politische Salon – (K)eine (Bleibe)Perspektive in Deutschland – Wie verbessert man die Lage für zugewanderte Roma in deren Herkunftsländern?

Im Rahmen der Aslyrechtsverschärfung wurden Länder wie Serbien und andere Balkanländer zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Damit war auch das Ziel verbunden, Menschen mit geringer Bleibeperspektive nicht in die üblichen Versorgungssysteme einzubeziehen sondern mit beschleunigten Asylbearbeitungsverfahren abzuschieben. Das betrifft vor allem auch Roma, die größte und am meisten diskriminierte Minderheit Europas. Roma werden in ihren Herkunftsländern aus rassistischen Gründen oft systematisch ausgegrenzt. Ihnen wird jede Grundlage für eine gesellschaftliche, gerechte Teilhabe entzogen.

Wie sind die aktuellen Erkenntnisse über die Situation der Roma in deren Herkunftsländern? Welche Möglichkeiten gibt es für Roma in den Balkanländern, gegen diese Missstände etwas auszurichten und für eine bessere Zukunft einzustehen? Was spricht gegen ein Bleiberecht für alle Roma in Deutschland, die auf Grund ihrer Herkunft in ihren Ländern ausgegrenzt oder gar rassistisch verfolgt werden? Können wir in Deutschland gegen die schlechten Lebensumstände in den Herkunftsländern von betroffenen Roma etwas ausrichten?

Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Habil. Hristo Kyuchukov, FU Berlin,  Volker Beck, MdB (Bündnis90/Grüne),  Piper, Amnesty International

Moderation: Emran Elmazi, Zentralrat der Sinti und Roma

Dienstag, den 4. April 2017, 18.30 bis 21.00 Uhr

Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin /Stadtplan

 Anmeldung: Melden sich bitte online an.

Das [un]bekannte Andere – Verfolgung von Sinti und Roma in Sachsen

Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ lädt das Stadtarchiv Dresden am Montag, 3. April, 18 Uhr, zu diesem Vortrag von Claudia Pawlowitsch ein. Das Vorurteil „Antiziganismus“, die zugrunde liegenden Motive und Auswirkungen werden in dem einführenden Vortrag von Claudia Pawlowitsch anhand lokalhistorischer Beispiele skizzenhaft offengelegt. Der Vortrag richtet sich insbesondere an Menschen, die sich zum ersten Mal mit der Thematik befassen möchten.

Claudia Pawlowitsch ist Forstwissenschaftlerin und Historikerin. Sie studierte an der TU Dresden und der Ben Gurion University of Negev und befasst sich seit vielen Jahren mit der lokalhistorischen und philosophischen Tragweite des Antisemitismus und Antiromaismus.

Der Eintritt ist kostenfrei. Elisabeth-Boer-Str. 1, 01099 Dresden

Verfolgung von Sinte*zza im Nationalsozialismus und die Bürger*innenrechtsbewegung

Power Month im feministischen RomaniPhen Archiv in der Karl-Kunger Str. 17 in Berlin, 01. April, 19:00 Uhr, Vortrag von Ilona Lagrene

Ilona Lagrene berichtet aus der Perspektive einer Bürgerrechtlerin, die sich der Erinnerungspolitik verschrieben hat. Als Vorsitzende des Landesverbandes deutscher Sinti und Roma in Baden-Württemberg hat sie gegen viele Widerstände, die Anerkennung der Überlebenden und das öffentliche Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Land vorangetrieben. In diesem Vortrag legt Ilona Lagrene ein besonderes Augenmerk auf die  Verfolgung von Sinte*zza im Nationalsozialismus und der Bürger*innenrechtsbewegung.

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Unterschiede, die einen Unterschied machen — Themenführung „Antiziganismus“

Donnerstag, 30. März 2017, 18:00 Uhr im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Mit dem Schwerpunktthema »Antiziganismus« führen wir gemeinsam mit dem Antidiskriminierungsprojekt HD.net-Respekt durch die Ausstellung „Unterschiede, die einen Unterschied machen“. Die interaktive Ausstellung irritiert bewusst gewohnte Sicht- und Denkweisen und lädt die Besucher*innen zur Selbstreflexion ein: Was hat Diskriminierung mit mir zu tun? Am konkreten Beispiel »Antiziganismus« wird thematisiert, wie stereotype Sichtweisen gesellschaftliche Benachteiligung verfestigen können.

https://www.regioactive.de/sonstige/themenfuehrung-antiziganismus-heidelberg-dokumentations-und-kulturzentrum-deutscher-sinti-und-roma-2017-03-30-NgpVHsHP1n.html

„Desert Inspiration – Grenzen überwinden“: Auftaktkonzert

Livekonzert und Filmvorführung „Desert Inspiration“ mit Lulu Reinhardt, Moharram und Daleel Shekh Ali

25. März, 18 Uhr, Hauptstraße 11, 65627 Elbtal-Hangenmeilingen, Hessen

Der deutsche Sinti-Musiker Lulo Reinhardt musiziert gemeinsam mit aus dem Irak und aus Syrien geflüchteten Musikern, und lebt so eindrucksvoll vor, wie spielerisch man sich durch Musik über Sprachbarrieren hinweg verbinden kann. Anschließend an das Livekonzert folgt die Filmvorführung des Dokumentarfilmes „Desert Inspiration“. Der Film zeigt Lulo Reinhardts Reise in den Süden Marokkos und seine Begegnung mit der Kultur und den Menschen des Berbervolkes. Eine offene Diskussionsrunde/offener Ausklang des Abends schließt die Veranstaltung ab und gibt dem Publikum die Gelegenheit, den Künstlern Fragen zu stellen und in Austausch zu kommen.

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Workshop: Rassismus gegen Roma und Sinti –  Erkennen, Benennen, Entgegentreten.

 

24.03.2017, 15:00-20:00 Uhr | 25.03.2017, 09:30-17:00 Uhr, GGUA Münster, Hafenstr. 3-5 (2. Etage)

vom Bildungsprojekt Flucht und Asyl, bildungsarbeit@ggua.de

Das „Bildungsprojekt Flucht und Asyl“ der GGUA Münster lädt vom 24.03. bis 25.03.2017 im Rahmen der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ zu einer Fortbildung zu pädagogischen Methoden zum Thema „Rassismus gegen Roma und Sinti“ ein. Für Lehrer_innen, Pädagog_innen und politische Bildner_innen. Die Veranstaltung ist grundsätzlich für alle Interessierten offen.

Die Fortbildung wird von Referent_innen der Jugendbildungsstätte Kaubstraße durchgeführt. Grundlage der Fortbildung ist das 2012/2014 im Unrast-Verlag erschienene und von der Jugendbildungsstätte Kaubstraße entwickelte Methodenhandbuch zum Thema „Antiziganismus“. Lernziele sind sowohl eine Sensibilisierung für das Thema als auch die Vermittlung der Fähigkeit zur Anwendung der Methoden in eigenen Workshops, Seminaren, Unterrichts-stunden, Projekttagen etc.

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese sowie Rückfragen bitte an Dorothea Nolden (bildungsarbeit@ggua.de) richten.

http://www.asta.ms/aktuelles/veranstaltungen/newsletter

Rassismus gegen Roma und Sinti – Erkennen, Benennen, Entgegentreten.

24.03.2017 – 15:00 to 25.03.2017 – 17:00, GGUA Münster, Hafenstr. 3-5 (2. Etage)

Das „Bildungsprojekt Flucht und Asyl“ der GGUA Münster lädt vom 24.03. bis 25.03.2017 im Rahmen der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ zu einer Fortbildung zu pädagogischen Methoden zum Thema „Rassismus gegen Roma und Sinti“ ein.

Die Fortbildung wird von Referent_innen der Jugendbildungsstätte Kaubstraße durchgeführt. Grundlage der Fortbildung ist das 2012/2014 im Unrast-Verlag erschienene und von der Jugendbildungsstätte Kaubstraße entwickelte Methodenhandbuch zum Thema „Antiziganismus“. Lernziele sind sowohl eine Sensibilisierung für das Thema als auch die Vermittlung der Fähigkeit zur Anwendung der Methoden in eigenen Workshops, Seminaren, Unterrichts-stunden, Projekttagen etc.

https://ms-alternativ.de/event/rassismus-gegen-roma-sinti-–-erkennen-benennen-entgegentreten

Antiziganismus – die Medienberichterstattung über ‘Roma’

Vortrag und Gespräch am 23.3.2017, 18.30 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Referent: Markus End

Die Veranstaltung thematisiert die antiziganistische Debatte zum Thema ‘Armutszuwanderung’ in der deutschen Öffentlichkeit und die Praktiken, die sich etablieren Medien, Politik und Öffentlichkeit bedienen antiziganistische Stereotype und legitimieren damit ordnungs- und sicherheitspolitische Maßnahmen. Auch Angriffe und Brandanschläge, in Frankfurt wie in anderen Städten, müssen vor dem Hintergrund verstanden werden. Ein Kontext hinsichtlich der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Roma und Sinti im Nationalsozialismus wird dabei ignoriert und ausgeblendet.

http://www.foerdervereinroma.de/archiv/2017/20170307.htm

Gegen Diskriminierung von Sinti und Roma. Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart.

Seminartag. Bernd Grafe-Ulke, Daniel Seifert, Tobias Neuburger

Seminartag. Bernd Grafe-Ulke, Daniel Seifert, Tobias Neuburger

Eintritt ist frei. Max. 25-30 Teilnehmer_innen.

22. März, 10:00 – 16:00 Uhr

Scharnhorststraße 1 , Lüneburg

Infos unter: http://geschichte-bewusst-sein.de/koga/

Veranstalter*innen: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Projekt KogA

Leuphana Universität Lüneburg, Hauptcampus, Gebäude 7, Raum 320

Gegen Diskriminierung von Sinti und Roma. Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart.

Der NS-Völkermord an den Roma in der sowjetischen Erinnerungskultur. Ein Vortrag mit Filmbeispielen

DokuZ Sinti und Roma, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr. 84, Aufgang 2, 3.OG, 10969 Berlin (Zugang über Oranienstraße)

Der Historiker Martin Holler diskutiert den filmischen Umgang mit historischen Fakten und verortet die Werke im Kontext der sowjetischen und russischen Erinnerungskultur.

Während des Vortrags werden Ausschnitte aus den folgenden Filmen gezeigt: SÜNDIGE APOSTEL DER LIEBE (Grešnyje apostoly ljubvi, Russland, 1995, Regie: Dufunja Vishnevskij), WHO RETURNS WILL LOVE TO THE END (Kto vernetsja – doljubit, Sowjetunion 1966, Regie: Leonid Osyka) und TSYGAN (Cygan, Sowjetunion 1967, Regie: Evgenij Matveev).

Unterschiede, die einen Unterschied machen — Themenführung „Antiziganismus“

Donnerstag, 21. März 2017, 18:00 Uhr Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Mit dem Schwerpunktthema »Antiziganismus« führen wir gemeinsam mit dem Antidiskriminierungsprojekt HD.net-Respekt durch die Ausstellung „Unterschiede, die einen Unterschied machen“. Die interaktive Ausstellung irritiert bewusst gewohnte Sicht- und Denkweisen und lädt die Besucher*innen zur Selbstreflexion ein: Was hat Diskriminierung mit mir zu tun? Am konkreten Beispiel »Antiziganismus« wird thematisiert, wie stereotype Sichtweisen gesellschaftliche Benachteiligung verfestigen können.

https://www.regioactive.de/sonstige/themenfuehrung-antiziganismus-heidelberg-dokumentations-und-kulturzentrum-deutscher-sinti-und-roma-2017-03-30-NgpVHsHP1n.html

Ausstellungseröffnung „Von Auschwitz in den Harz. Sinti und Roma im KZ Mittelbau-Dora“

Die Ausstellung zeigt einige Schicksale von Sint*ezze und Rom*nja, die in Sachsen-Anhalt unter katastrophalen Lebensbedingungen Zwangsarbeit leisten mussten und ständig vom Tode durch die SS bedroht waren.

Ausstellungseröffnung mit Gjulner Sejdi (Roma Respekt Weiterdenken, Vorsitzender des sächsischen Roma Vereins Romano Sumnal e.V.) und Pascal Begrich (Miteinander e.V.). In ihren Kurzvorträgen wird es um historische und aktuelle Vorurteile gegen Sint*ezze und Rom*nja und die Geschichte des Sammellagers für Sint*ezze und Rom*nja in Magdeburg gehen.

13.03.2017 10:00, Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), Am Kirchtor 20 b, 06108 Halle (Saale)

http://www.bildungswochen.de/index.php?view=event&event_id=78

Strategies of Othering – Die Bedeutung und Funktion von Hautfarbe im Film

Mladenova zeigt in ihrer Präsentation und anhand von Filmausschnitten wie „Zigeuner“-Figuren im Kino -historisch und aktuell -benutzt werden, um „Weißsein“ den jeweiligen nationalen Mehrheiten zuzuschreiben.

Dienstag, 7.3.17, 19.30 Uhr

Veranstalter: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Ort: Bremeneckgasse 2 | 69117 Heidelberg

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellungspräsentation „Unterschiede, die einen Unterschied machen“ in Heidelberg statt. Die Ausstellung ist bis zum 2. April 2017 noch im Wechselausstellungsraum der Dokumentationszentrums zu unseren regulären Öffnungszeiten zu sehen.

Ausstellung „Dičimos – Sichtbarkeit“

Romnja mitten in Wien
Romnja ando maškar le Bečesko foro

Ein Projekt von Vivaro – Viva Romnja in Zu­sam­men­ar­beit mit der Fo­togra­fin Jenny Olaya-Peickner

Hotel Altstadt, Kir­cheng. 41, 1070 Wien. Die Aus­stel­lung kann am 5.3.2017 von 11:00 bis 18:00 Uhr be­sucht wer­den (weite­re Ter­mine wer­den auf der Home­page des Vereins be­kannt­gege­ben).

http://vivaro.at/Projekte/porträts/index.html

Vernissage „Dičimos – Sichtbarkeit“

Romnja mitten in Wien
Romnja ando maškar le Bečesko foro

Ein Projekt von Vivaro – Viva Romnja in Zu­sam­men­ar­beit mit der Fo­togra­fin Jenny Olaya-Peickner

Vernissage mit kurzer Gesprächsrun­de der Por­trä­tier­ten am 4. März 2017, 18 Uhr, im Hotel Altstadt, Kir­cheng. 41, 1070 Wien.  (Weite­re Ter­mine wer­den auf der Home­page des Vereins be­kannt­gege­ben).

http://vivaro.at/Projekte/porträts/index.html

Romano Sumnal – Ein Roma-Verein aus Leipzig stellt sich vor

Wie leben Roma in Zeiten von Pegida und Legida in Sachsen? In welchen Bereichen engagieren sie sich? Der Verein Romano Sumnal setzt sich auf politischer und kultureller Ebene für die Belange der Roma in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus ein.

Mittwoch, 1. März 2017, 19 Uhr, DokuZ Sinti und Roma Berlin, Prinzenstraße 84.2., Berlin

https://allevents.in/berlin/romano-sumnal-ein-roma-verein-aus-leipzig-stellt-sich-vor/1765227740472001

Antiziganismus – erkennen, benennen, begegnen. Fortbildung für Pädagog/-innen

Die Fortbildung wendet sich an Multiplikator/-innen der politischen Bildung mit dem Ziel, für Antiziganismus zu sensibilisieren und die Methodenkompetenz für die pädagogische Arbeit mit dem Thema zu erweitern.

  • Termin: 27.02.2017 – 01.03.2017
  • Lehrende: Dozent & Dozentin: Markus End, Elisa Schmidt | Päd. Mitarbeiterin: Gabriele Wiemeyer
  • In Kooperation mit: Niedersächsisches Kultusministerium
  • Gefördert durch: Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

http://gsi-bevensen.de/images/com_publication/seminar/2587/flyer_2017-02-27_print.pdf

Das Projekt „Erinnnerung bewahren”. Neue Gedenk- und Informationsorte in der Ukraine an Stätten der Massenerschießungen von Juden und Roma

Dienstag, 21. Februar 2017 19:00 Uhr

Vortrag: Aleksandra Wróblewska und Ray Brandon, Berlin.  Aleksandra Wróblewska, Kulturwissenschaftlerin, ist Koordinatorin des Projekts „Erinnerung bewahren”, das seit April 2016 unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Ray Brandon, Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Erinnerung bewahren”. Zu seinen Veröffentlichungen zählt The Shoah in Ukraine: History, Testimony, Memorialization (2008, hg. mit Wendy Lower).

Moderation: Dr. Ulrich Baumann, Berlin, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „Massenerschießungen”.

Topographie des Terrors, Auditorium

Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

http://www.topographie.de/veranstaltungen/veranstaltung/nc/1/nid/das-projekt-erinnerung-bewahren-neue-gedenk-und-informationsorte-in-der-ukraine-an-staetten/y/2017/m/02/d/21/

„Niemand ist ein Zigeuner!“

Der Historiker Prof. Wolfgang Wippermann geht den Vorurteilen auf den Grund und unterscheidet dabei religiöse, soziale, romantisierende und rassistische Motive – Bausteine der Ideologie des „Antiziganismus“. Wippermanns These: Sie dient der Abgrenzung vom vermeintlich Fremden und der Legitimation von Herrschaft. Dabei verletzt sie den europäischen Wertekanon und muss genauso geächtet werden wie der Antisemitismus. „Es wird Zeit, dass Europa begreift: Niemand ist ein Zigeuner!“

Bergische VHS, Allg. und berufl. Weiterbildung, 20.2.17, 19.30-21.00 Uhr, Kursnummer 10-0901w@1176.00 €

Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal
(Zi. A110)

https://www.bergische-vhs.de/publ/?todo=kursdetails&kurse[0]=85433&allekurse=on&einzeltermine=off&laufendekurse=auch

„Von wegen sicher“: Das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Kritik

Über die Lebensrealität von Roma in Südosteuropa
Do, 16.02.2017, 19:30 Uhr, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 – 34, 22765 Hamburg
Diskussion
Veranstaltung mit Übersetzung
Mit Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije, Medienportal Mašina) und Kenan Emini (Initiative alle bleiben)

Ausstellung zum Antiziganismus an der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg

Die Ausstellung ist im Foyer/Vestibül des Altbaus der BTHS vom 17. Januar bis zum 8. Februar 2017 zu den normalen Öffnungszeiten der Schule der interessierten Öffentlichkeit jederzeit zugänglich. Andere Schulen sind herzlich dazu eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Führungen von Mitgliedern der AG „SoR“ werden auf telefonische Anfrage, (05681) 99480, oder nach Absprache per E-Mail (poststelle@gym.homberg.schulverwaltung.hessen.de) gerne angeboten. (Thomas Schattner)

http://www.seknews.de/tag/ausstellung-zur-geschichte-des-antiziganismus/

Tresen gegen Antiromaismus im Februar: Dresden, Belgrad, Skopje – Eine Reise in die „sicheren Herkunftsländer“

Am Mittwoch, den 8. Februar um 20 Uhr startet das neue Veranstaltungsformat der Gruppe Gegen Antiromaismus:

Clemens Leu und Jörg Eichler, Mitarbeiter des Sächsischen Flüchtlingsrates, besuchten im November im Rahmen einer zehntägigen Recherchereise Siedlungen von Rom*nja in den Balkanländern. Dort sprachen sie mit Menschen, die aus Deutschland in ihre sogenannten „sicheren Herkunftsländer“ abgeschoben wurden: nach Serbien, Kosovo und Mazedonien.

Mittwoch, 8. Februar ab 20 Uhr, kosmotique, Martin-Luther-Str. 13, Dresden

„Unterschiede, die [auch in HD] einen Unterschied machen“

Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 zeigt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in enger Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsprojek Hd.net-Respekt!, getragen von Mosaik Deutschland e.V., die Ausstellung.

Die Ausstellung wird am 7. Februar 2017 um 19.30 Uhr feierlich eröffnet.

Prof. Dr. Eckart Würzner, Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Ethem Ebrem, Vorstand Mosaik Deutschland e.V. und Daniel Bartel, ADB Sachsen, werden ein Grußwort sprechen. Wir laden alle Interessierten recht herzlich zur Eröffnung ein.

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e.V. | Bremeneckgasse 2, Heidelberg

Programmflyer Begleitprogramm Ausstellung Unterschiede

Gedenken an das Bombenattentat in Oberwart

Wir gedenken Amen gondolinel

Durch eine Bombe wurdet ihr aus dem Leben gerissen.

Ihr habt Leere und Trauer hinterlassen.

In unseren Gedanken seid ihr bei uns.

Am 05.02.2017 14.30 h am Mahnmal für die Opfer des Bombenattentates, Am Anger, 7400 Oberwart Burgenland, Österreich

Im Anschluss Begegnungsmöglichkeit im Gasthaus Drobits, Grazerstraße 61, Oberwart.

http://www.romano-centro.org/index.php?option=com_eventlist&view=details&id=318%3Agedenken-an-das-bombenattentat-in-oberwart&lang=de

Genocide against Roma – remember to resist! Ausstellung über die Deportation rumänischer Roma nach Transnistrien 1942-1944

Dienstag, 31. Januar 18:00 – 21:00, Berlin, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 18 Uhr

Petre Matei, Bukarest (Elie-Wiesel-Institut zur Erforschung des Holocaust in Rumänien): Genozid und Erinnerung in Rumänien 18.15-18.35

Mikhail Tyaglyy, Kiew (Ukrainisches Zentrum für Holocaust-Forschung): Die Ermordung von Roma in der deutsch besetzten Ukraine

18.35-18.55 Filmvorführung

18.55 – 19.25 Teilnehmer der Projektreise

19.40 Umzug ins Rathaus Kreuzberg

20.00 Vernissage der Ausstellung im Rathaus Kreuzberg

https://www.facebook.com/events/787390611415250/?ti=cl

 

 

Gedenkstunde für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus laden wir herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma zu gedenken.

27.01.2017, 10:30 – 11:00 Uhr

Veranstaltungsort Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas

Simsonsweg, 10557 Berlin

Es sprechen

  • Claudia Roth (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)
  • Oswald Marschall (stellv Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma)
  • André Raatzsch (Leiter Referat Dokumentation).

Es besteht die Möglichkeit, Blumen niederzulegen.

http://zentralrat.sintiundroma.de/veranstaltungen/gedenkstunde-fuer-die-im-nationalsozialismus-ermordeten-sinti-und-roma-europas

Szenische Lesung – „Ich hab’ immer Angst g’habt.“

NS Dokumentationszentrum München
10 Uhr (für Schulklassen geeignet)
Mit der nationalsozialistischen Herrschaft begann die staatlich organisierte Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. Unter den etwa 500.000 Opfern waren auch ungefähr 200 Sinti und Roma aus München. Bis heute ist dieses Verbrechen kaum in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Auch in
Schulen wird das Thema zumeist nur am Rande behandelt. Schülerinnen und Schüler des Luisengymnasiums München haben sich intensiv mit dieser Verfolgungsgeschichte auseinandergesetzt, haben Erinnerungen gelesen und ausgewertet. Entstanden ist eine szenische Lesung, die auf eindrückliche Weise die Perspektive der Verfolgten in den Mittelpunkt stellt und die Erinnerung auch an diejenigen bewahrt, von denen oft nicht mehr als der Name geblieben ist. Die Erinnerungstexte werden mit Dokumenten der Täter konfrontiert, aus denen die menschenverachtende rassistische Ideologie
spricht, die zum Völkermord an den Sinti und Roma geführt hatte.
Die Lesung bildet den Abschluss des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ und findet am 27. Januar zugleich anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages statt.
Anmeldung unter: veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Der politische Salon – Aufarbeitung des Völkermordes an den Sinti und Roma in der BRD und DDR

Deutungsmuster der Erinnerungskultur vor und nach der Wende

27.01.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr , Aufbau Haus, am Moritzplatz, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin /

  • Moderation: Shelly Kupferberg
  • Vortrag: Dr. Jane Schuch (HU Berlin)
  • Diskutanten/-innen: Prof. Dr. Günter Morsch (Gedenkstätte Sachsenhausen), August Weiß, Dr. Anette Leo (Historikerin Berlin), Petra Pau (MdB, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages)
  • Anmeldung: Melden sich bitte online an.
  • Ansprechperson: Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961

https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/der-politische-salon-aufarbeitung-des-voelkermordes-an-den-sinti-und-roma-in-der-brd-und-ddr-deutungsmuster-der-erinnerungskultur-vor-und-nach-der-wende-548253.php

Szenische Lesung – „Ich hab’ immer Angst g’habt.“

NS Dokumentationszentrum München
19 Uhr
Mit der nationalsozialistischen Herrschaft begann die staatlich organisierte Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma. Unter den etwa 500.000 Opfern waren auch ungefähr 200 Sinti und Roma aus München. Bis heute ist dieses Verbrechen kaum in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Auch in
Schulen wird das Thema zumeist nur am Rande behandelt. Schülerinnen und Schüler des Luisengymnasiums München haben sich intensiv mit dieser Verfolgungsgeschichte auseinandergesetzt, haben Erinnerungen gelesen und ausgewertet. Entstanden ist eine szenische Lesung, die auf eindrückliche Weise die Perspektive der Verfolgten in den Mittelpunkt stellt und die Erinnerung auch an diejenigen bewahrt, von denen oft nicht mehr als der Name geblieben ist. Die Erinnerungstexte werden mit Dokumenten der Täter konfrontiert, aus denen die menschenverachtende rassistische Ideologie
spricht, die zum Völkermord an den Sinti und Roma geführt hatte.
Die Lesung bildet den Abschluss des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ und findet am 27. Januar zugleich anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages statt.
Anmeldung unter: veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Vortrag „Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen“

Bohème Boulette, Hansaring 26, Münster, 25.01.2017 – 20:00 to 21:30

Pavel Brunßen thematisiert in diesem Vortrag die Fragestellungen, wie Antiziganismus im Kontext Fußball zu beobachten ist und wahrgenommen wird, welche Funktion Antiziganismus in der Gesellschaft innehat und ob es eine Spezifik des Antiziganismus im Kontext Fußball gibt. Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit zur Diskussion geben.

Pavel Brunßen ist Chefredakteur des Transparent Magazins. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen.

https://ms-alternativ.de/event/vortrag-antiziganismus-fußball-fußball-fankulturen

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Antiziganismus oder Das Gerücht über die Zigeuner

Zigeunerhass fischt im Trüben. Wer Ressentiments gegenüber Sinti und Roma hegt, kennt seine Feinde nur vom Hörensagen. Der Vor- trag fragt nach dem psychischen Resonanzboden, der dem Antizi- ganismus zugrunde liegt, ohne dabei das Motiv des Hasses auf den Fortschritt außer Acht zu lassen.

Öffentliche Ringvorlesung im Rahmen des Masterstudiengangs »Interdisziplinäre Antisemitismusforschung«

Technische Universität Berlin, Raum H2053Hauptgebäude!, Straße des 17. Juni 135

Dr. Maciejewski

http://www.tu-berlin.de/fileadmin/i65/Veranstaltungen/2016/10/rv2016_plakat_a1_bel-1.pdf

 

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Der politische Salon – Anerkennung und Teilhabe. Diskriminierung der Roma und Sinti

Die Geschichte der Diskriminierung der Roma und Sinti ist lang, noch immer werden der größten Minderheit in Europa grundlegende Rechte verweigert, ist ihr Alltag von Diskriminierung und verweigerter Anerkennung gekennzeichnet.

Die Veranstaltungsreihe „der politische Salon“ will die verschiedenen Facetten – historische und aktuelle öffentlich zur Diskussion stellen mit der Absicht, die Diskussion um eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen und eine diskriminierungsfreie Anerkennung zu fördern.

Die Auftaktveranstaltung der Reihe setzt sich mit der Tradition des Vorurteils über die Sinti und Roma ebenso auseinander wie mit aktuellen politischen Strategien, gesellschaftliche Anerkennung durchzusetzen.

Nach dem Einlass um 18.00 Uhr sowie einer kurzen Begrüßung um 18.30 Uhr erfolgt ab 18.40 Uhr die Podiumsdiskussion sowie im Anschluss ab ca. 20.30 Uhr ein kleiner Empfang.

Die gesamte Veranstaltungsreihe “der politische Salon” wird in Kooperation mit dem Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V. geplant und durchgeführt.

 

Moderation:

Jenny Lindner (Mediendienst Integration)

Diskutanten/-innen:

Romeo Franz (Hildegard Lagrenne Stiftung)

Prof. Dr. Wolfgang Benz (TU Berlin)

Elke Breitenbach (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales)

Dotschy Reinhardt (Landesrat Roma und Sinti Berlin-Brandenburg)

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“

dienstags, 17.30 Uhr (bis 29. Januar 2017)

Seit dem 8. November bietet das NS-Dokumentationszentrum München jeden Dienstag um 17.30 Uhr eine Kuratorenführung durch die neue Sonderausstellung an. Die Präsentation „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945“ dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf ihrem Schicksal während der NS-Zeit. Die Münchner Opfer werden erstmals umfassend dokumentiert.

http://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=100&cHash=fde0df4b4ae2b161fba92c71f65c9ffe

Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen Roma in der Sowjetunion 1941-1944

In seinem Vortrag präsentiert Martin Holler die Ergebnisse seiner Forschungen in deutschen, russischen und ukrainischen Archiven. Dabei zeigt sich, dass insbesondere in den militärisch verwalteten Gebieten spätestens ab Frühjahr 1942 der Völkermord an den sowjetischen Roma einen systematischen Charakter annahm.

Di 13.12. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

 

In der Diskussion über Ausmaß und Systematik der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gegen Sinti und Roma spielt der deutsche Überfall auf die Sowjetunion und die grausame Okkupationspolitik eine Schlüsselrolle. Ungeachtet dessen gab es lange Zeit gerade über das Schicksal der Roma in den besetzten Ostgebieten nur geringe Kenntnisse.

Die Konfrontation deutscher Quellen mit sowjetischen Nachkriegsermittlungen und Zeugenaussagen sowie Dokumenten der Vor-kriegszeit ermöglicht es ferner, die klischeehaften, diskriminierenden Bilder von „umherziehenden Spionen“, „Partisanenhelfern“ und „asozialen Elementen“, welche die Wehrmacht und SS in ihren Berichten über sowjetische „Zigeuner“ zeichneten, kritisch zu diskutieren.

Martin Holler ist Historiker und Autor zahlreicher Beiträge zur Geschichte der Roma in der Sowjetunion, darunter die Monographie „Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma in der besetzten Sowjetunion (1941–1944)“.

Verleihung des Hildegard-Lagrenne-Preises an Michail Krausnick

2016 wird der Hildegard-Lagrenne-Preis an Herrn Michail Krausnick verliehen. Michael Krausnick ist Autor und erinnert in seinen Werken an den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma.

Die Preisverleihung erfolgt durch die Stadt Mannheim und den Landesverband deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg

am 6.12.2016 um 19:00 Uhr im RomnoKher B7, 16, 68159 Mannheim.

 

Der Umgang Münchens mit Sinti und Roma – Vergangenheit und Gegenwart – Podiumsdiskussion

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion steht die Lebenssituation der Sinti und Roma in der Bundesrepublik im Allgemeinen und im Besonderen in der Landeshauptstadt München.

Die Madhouse GmbH setzt sich seit 1987 für Sinti und Roma im gesamten Münchner Stadtgebiet ein und organisiert und unterstützt zahlreiche sozio- kulturelle Projekte. Ihr Vorsitzender Alexander Diepold diskutiert gemeinsam mit Uta Horstmann, Sozialarbeiterin der Stadt München und Teilnehmerin am Dachauer Hungerstreik von 1980, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Umgangs mit Sinti und Roma in München.

Di 6.12. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

NACHTS, WENN SCHATTEN AUS DUNKLEN ECKEN KOMMEN

Lesung mit Katja Behrens und Gianni Jovanovic
 Eine Kooperation der Edition Faust mit dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma, der Edition Faust sowie der Galerie Kai Dikhas
 Freitag, den 2. Dezember 2016 um 19 Uhr
im DokuZ Sinti und Roma (Berlin)
Aufbau Haus am Moritzplatz
Prinzenstraße 84 I Aufgang 2
10969 Berlin

Antiziganismuskritische Bildungsarbeit – Einführung

Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der niedersächsischen Erwachsenen- und Weiterbildung

Gegenstand dieses Seminars ist die (selbst-) kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Antiziganismus, der Feindschaft gegen Sinti/Sintize und Roma/Romnja. Sinti und Roma wurden nicht erst im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und vernichtet. Der Antiziganismus kann vielmehr auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Doch die Ausgrenzungsprozesse wirken auch in der Gegenwart fort. Aufgrund der jüngsten Entscheidungen die Westbalkanstaaten zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären, verschärft sich die Situation insbesondere für Roma in Deutschland und Europa erneut.

Das Seminar vermittelt Basiswissen und sensibilisiert grundlegend für Prozesse antiziganistischer Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Teilnehmenden diskutieren Ansätze und erproben konkrete Methoden zur Auseinandersetzung mit diesem Vorurteil.

Außerdem erhalten sie Einblicke in das Bildungsprogramm des Projektes KogA „Kompetent gegen Antiziganismus/ Antiromaismus – in Geschichte und Gegenwart“. Das Projekt KogA wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Leitung: Bernd Grafe-Ulke (Projektleiter des Projektes „Kompetent gegen Antiziganismus/ Antiromaismus – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten), Tobias Neuburger (Wissenschaftlich pädagogischer Mitarbeiter)

Termin/UStd.: Donnerstag, 01.12.2016, 10:30 Uhr – 16:00 Uhr (7 UStd.)

Ort: Hannover

Kosten: 39,00 EUR (V)

Adressatenkreis: Lehrende, Kursleitende, Trainer/-innen, Hauptberufl. Mitarbeiter/-innen

Ansprechpartner/-in für diese Veranstaltung:
Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung:
– Erik Weckel, Fon: 0511 300330-65 E-Mail: weckel@aewb-nds.de (Inhalte)
– Julia Wattenbach, Fon: 0511 300330-41 E-Mail: wattenbach@aewb-nds.de (Organisation)

Die Münchner Sinti-Familie Höllenreiner, Zeitzeugengespräch

Hermann Mano Höllenreiner im Gespräch mit Anja Tuckermann von seiner Zeit im Nationalsozialismus und der Zeit danach.

Die Autorin Anja Tuckermann hat auf Grundlage von Mano Höllenreiners Erzählungen das Buch „Mano – Der Junge, der nicht wusste, wo er war“ verfasst, das mit der Befreiung im April 1945 einsetzt.

Peter Poth (OStR am Regental Gymnasium in Nittenau) hält eine Einführung über die Großfamilie Höllenreiner in Bayern. Anschließend berichtet Hermann Mano Höllenreiner im Gespräch mit Anja Tuckermann von seiner Zeit im Nationalsozialismus und der Zeit danach.

Mi 30.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.muenchen-online.de/Events/235338/Die_Muenchner_SintiFamilie_Hoellenreiner.html

„Von wegen sichere Herkunft“

Vortrag von Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije) im Rahmen des Veranstaltungstages: Zwischen Aufrüstung und Border Struggles | Alternativen zum Europäischen Grenzregime  

SA | 26.11.2016 | 10.00-18.00 BAHNHOF LANGENDREER | BOCHUM

http://bahnhof-langendreer.de/medien/medienbahnhof/Politik/November%202016/Flyer_Alternativen%20zum%20Grenzregime.pdf

Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen

Unter dem Motto „Zwischen Gleichgültigkeit und Verachtung, Antiziganismus im Fußball und in Fußball-Fankulturen.“ findet im Ostkurvensaal des Weser-Stadions ein Themenabend statt. Veranstaltet wird das ganze vom Fan-Projekt, der Heinrich Böll Stiftung und Pavel Brunßen, den man nicht nur aus der Bremer Kurve, sondern auch als Chefredakteur des Transparent Magazins kennt. Wer also unter der Woche in Bremen ist: hin da!

Ort: Fan-Projekt Bremen, Ostkurvensaal

Zeit: Do. 24.11.16, 19-21 Uhr

Weitere Infos findet ihr in der Facebook-Veranstaltung zum Themenabend

 

Film und Diskussion zur Bürgerrechtsarbeit des Verbands Deutscher Sinti und Roma – Hessen

Die Veranstaltung ist ein Projekt der „Partnerschaft für Demokratie“ Darmstadt und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Donnerstag, 24. November 2016, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt, Große Bachstraße 2, Foyer (1. OG), 64283 Darmstadt

www.sinti-roma-hessen.de

Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit. Strategien und Mechanismen medialer Kommunikation

In den letzten Jahren wurde in den deutschen Medien, in Politik und Öffentlichkeit eine gesellschaftliche Debatte über die Folgen einer sogenannten „Armutszuwanderung“ ausgefochten, die zahlreiche antiziganistische Elemente aufweist.

Markus End setzt sich in seinem Vortrag kritisch mit dieser Debatte um die „Armutseinwanderung“ auseinander.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt dabei die mediale Berichterstattung dar. Anhand verschiedener Beispiele wird die Konstruktion des Narrativs „Armutszuwanderung“ nachvollzogen und kritisiert, um zum Schluss auf die politischen Konsequenzen und möglichen Gefahren der Debatte einzugehen.

 
Vortrag am 22.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.kalinka-m.org/events/antiziganismus-in-der-deutschen-oeffentlichkeit-strategien-und-mechanismen-medialer-kommunikation/

„Von wegen sicher“. Das Konzept der „sicheren Herkunftsstaaten“ in der Kritik

Zur Menschenrechtssituation in den vermeintlich sicheren Herkunftsstaaten auf dem Balkan. Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Stiftung, RomnoKher und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

Mit Tamara Baković-Jadžić (Forum Roma Srbije/Levi Samit Srbije), Jovica Arvanitelli (Landesverband Baden Württemberg Deutscher Sinti und Roma), Seán McGinley (Geschäftsführer Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Datum: 22.11.2016, 19:00 – 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kulturhaus RomnoKher

B7 16, 68159 Mannheim

NS-GENOZID AN DEN ROMA IN DER WEIBLICHEN ERINNERUNG

Gespräch mit Dr. Joanna Talewicz-Kwiatkowska, Stiftung „Dialog Pheniben“, Krakau, Polen, Dr. Natalja Zinevych, Mychajlo Hruschewskyj Institut für ukrainische Archäographie und Quellenstudien der Akademie der Wissenschaften, Kiew, Ukraine, Dotschy Reinhardt, Vorsitzende des Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin Brandenburg e. V., Dr. des. Sonja Begalke, Stiftung EVZ (Moderation)

http://www.stiftung-evz.de/service/termine/2016/podiumsgespraech-ns-genozid-an-den-roma-in-der-weiblichen-erinnerung.html

Dienstag, 22. November 2016, 19 Uhr, Stiftung EVZ, Lindenstraße 20-25, 10969 Berlin

Frei Sein! Vernissage im DokuZ Sinti und Roma (Berlin)

Kooperation des Künstlerbundes Rhein-Neckar e.V. mit der Galerie Kai Dikhas, Berlin und dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg & Berlin, 22.11., Di 19:00 – 21:00

http://www.aufbauhaus.de/veranstaltungen/frei-sein

Die Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Europa: Der lange Kampf um Anerkennung

Die Gleichbehandlung und soziale Eingliederung der Roma steht auf der Agenda der EU- Institutionen seit der EU-Erweiterung 2004. Obwohl Roma weiterhin Tag für Tag diskriminiert werden und der Antiziganismus sich in Europa weiter ausbreitet, ist nicht zu leugnen, dass auf EU- und nationaler Ebene Programme zur sozialen Eingliederung benachteiligter Sinti und Roma implementiert werden, auch wenn sie nicht erfolgreich sind.

Die Gleichbehandlung und soziale Eingliederung der Roma steht auf der Agenda der EU- Institutionen seit der EU-Erweiterung 2004. Obwohl Roma weiterhin Tag für Tag diskriminiert werden und der Antiziganismus sich in Europa weiter ausbreitet, ist nicht zu leugnen, dass auf EU- und nationaler Ebene Programme zur sozialen Eingliederung benachteiligter Sinti und Roma implementiert werden, auch wenn sie nicht erfolgreich sind. Dies ist Ergebnis eines langjährigen Kampfes der Sinti- und Roma-Bewegung auf europäischer Ebene. Parallel zu den nationalen Bürgerrechtsbewegungen der Sinti und Roma ist die europäische Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma seit den 1970er Jahren stärker geworden. Sinti und Roma haben weder auf EU- noch auf nationaler Ebene etwas geschenkt bekommen. Sie haben sich Rechte und Anerkennung hart erkämpft. Dieser Kampf ist nicht zu Ende gegangen, sondern muss fortgesetzt werden.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir diskutieren, welche Lehren aus der europäischen Bürgerrechtsbewegung für die weitere Stärkung der gegenwärtigen Sinti- und Roma- Bewegung in Deutschland zu ziehen sind.

Referent: Dr. Hristo Kyuchukov (Sprachwissenschaftler und Roma-Aktivist)

Ort: Amaro Foro e.V., Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Anmeldungen bitte an: guillermo.ruiz@sozialfabrik.org

Organisiert von: Sozialfabrik e.V. / Amaro Foro e.V.

Benefizabend

Bei diesem Benefizabend wird um eine Spende gebeten für ein Stipendium, das alle zwei Jahre am 23. März, dem Gedenktag an die Deportation der Marburger Sinti, dem Kind einer Marburger Sinti-Familie für die Dauer von zwei Jahren verliehen wird.
Diese Bildungsförderung soll jeweils zur Hälfte von der Stadt und den Marburger Bürgern und Bürgerinnen getragen werden.

Vortrag von Wilhelm Solms über Erzählkunst und Dichtkunst der Sinti und Roma

Musikalische Umrahmung durch das bekannte Sinti-Duo Sunny Franz (Violine) und Aaron Weiß (Klavier)

Ort: Historischer Saal des Marburger Rathauses
16. November 2016, 18 Uhr

Spenden auf das Konto der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V.
Sparkasse Marburg-Biedenkopf
IBAN DE 45 5335 0000 0000 1051 80
BIC HELADEF1MAR
Kennwort: Stipendium

ZIGEUNERSTÜCK. Sinti und Roma-Kinder proben den Auf…tritt

Am Anfang stand der kühne Plan von Sabine Böhlau und Alexander Adler: Münchner Sinti- und Roma-Kindern eine Bühne geben. Dass diese Bühne schließlich in den Münchner Kammerspielen gefunden wurde, hätte niemand zu träumen gewagt.

Der Film ZIGEUNERSTÜCK erzählt in knappen 30 Minuten von einer achtmonatigen Abenteuerreise, deren Ausgang bis zum Tag der Premiere in den Kammerspielen völlig offen war. Manche der Kinder sahen da zum ersten Mal ein Theater von innen – und das gleich aus Bühnenperspektive!

Film und Diskussion mit ImpRoma am Mi 16.11. 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

https://www.facebook.com/events/948945055125687/

Zurück im Teufelskreis – Zur Menschenrechtssituation von Roma in Europa

In seinem Vortrag befasst sich Herbert Heuß mit der aktuellen Situation der Roma in einigen der sogenannten „sicheren Herkunftsländern“ sowie in weiteren Ländern Westeuropas. Außerdem diskutiert er mögliche Perspektiven für die Zukunft.

Angesichts der europaweiten Flüchtlingssituation und einer massiven Zunahme von fremdenfeindlicher Gewalt in Deutschland wird die Lage von Roma in Südosteuropa und insbesondere auf dem Balkan vorwiegend unter Aspekten einer sogenannten „Armutsmigration“ und, noch immer, einer
vorgeblichen Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme diskutiert. In der Folge kam es immer wieder zu rechtsextrem motivierten Angriffen, zunehmend auch auf Roma, wie zum Beispiel in Halle/Saale, wo die Mobile Opferberatung einen enormen Anstieg verzeichnet. Vor allem die Angriffe auf Roma werden dort als ein „relativ neues Phänomen“ wahrgenommen.

Aber ist dieses Phänomen wirklich so neu? Wer sich an die
Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen 1992 erinnert, wo die katastrophale Unterbringung von Flüchtlingen aus Rumänien den Anlass für pogromartige Ausschreitungen bot, wird Parallelen erkennen können.
Do 10.11., 19.00 Uhr | NS-Dokumentationszentrum München

http://www.muenchen-online.de/Events/235331/Zurueck_im_Teufelskreis__Zur_Menschenrechtssituation_von_Roma_in_Europa.html

„Wann, wenn nicht jetzt?“

Die Tagung richtet sich an Engagierte aus allen Feldern der Gesellschaft. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden Ansätze, Projekte und Studien vorgestellt, die eine nachholende Gerechtigkeit für Roma und Sinti im Bildungsbereich fokussieren.

Nachholende Gerechtigkeit für Sinti und Roma im Bildungsbereich

Wann: Donnerstag, 3. November 2016, 9:30 Uhr – 17:30 Uhr
Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Das Programm und die Anmeldemodalitäten finden Sie hier: http://raa-berlin.de/programm-3-november-2016/

Diese Tagung wird gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Freudenberg Stiftung.

Kurzbeschreibung: 
Bildungsgerechtigkeit kann nicht ohne Engagierte aus Schule und Bildungsverwaltung, Politik, Wissenschaft und NGOs gelingen.
Genau dies veranlasste die Stiftung EVZ 2013, den „Bundesweiten Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“ zu gründen.
Diese Tagung greift die Empfehlungen auf, die vom Arbeitskreis unter dem Titel „Gemeinsam für eine bessere Bildung: Empfehlungen zur gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland“ veröffentlicht wurden.

 

Ras­sis­tis­che Kon­stel­la­tio­nen – Die Sit­u­a­tion der “Balka­n­flüchtlinge” in Deutsch­land und ihren Herkun­ftsstaaten

mit Djevdet Berisa (Romane Aglonipe e.V.) und Wol­fram Sten­der (Hochschule Han­nover)
01. Juli, 19.00, ZHG 001

Der Vortrag ist Teil einer Ver­anstal­tungsreihe zur Rolle antiro­mais­tis­cher Ressen­ti­ments in Poli­tik und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter:

http://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-antira/161-veranstaltungsreihe-zur-rolle-antiromaistischer-ressentiments-in-politik-und-gesellschaft

Frühjahrstreffen der GfA

Das Frühjahrstreffen der GfA dient dem Austausch der Mitglieder und der Diskussion aktueller Fragen.

Das genaue Programm wird in Kürze  festgelegt.

In­ter­na­tio­nal con­fe­rence: „The Po­li­tics of Se­cu­ri­ty. Un­der­stan­ding and Chal­len­ging the Se­cu­ri­tiza­t­i­on of Eu­ro­pe’s Roma“

Wednesday – Friday // June 1-3, 2016

Justus-Liebig-Universität Gießen, Hauptgebäude
Ludwigstraße 23 in 35390 Gießen

We would like to announce the international and interdisciplinary conference „The Politics of Security: Understanding and Challenging the Securitization of Europe’s Roma“, which will take place at the Justus Liebig University of Giessen in Giessen, Germany at June 1-3, 2016.

The conference „The Politics of Security: Understanding and Challenging the Securitization of Europe’s Roma“ aims at reflecting on the practices, discourses and mechanisms through which and the consequences of how, in post-1989 Europe, the Roma have increasingly been problematized in terms of security. We will discuss and address this central question in four closely related contexts, corresponding to the main four panels of the conference: security and visuality; security and mobility; security and development, and security and marketization.

For those who are interested in the event, please have a look at the attachment, which will inform you about the rationale and program of the conference.

Huub van Baar, Ana Ivasiuc, Regina Kreide (Teilprojekt A07)

Wednesday June 1, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Seminarraum 316

14:00 // Registration, coffee & tea

14:30 // Welcome

14:45 // SECURITY AND VISUALITY

Chair: Huub van Baar (University of Giessen)

„Security, visuality and practices of encampment: Romani histories of the city“

Ethel Brooks (Rutgers University, New Brunswick, NJ)

„Antigypsyism in German police press releases“

Markus End (Independent scholar & Gesellschaft für Antiziganismusforschung, Marburg)

„Sharing the insecure sensible: the circulation of images of Roma on social media“

Ana Ivasiuc (University of Giessen)

Discussant: Greta Olson (University of Giessen) tbc

17:00 // coffee & tea break

17:30 // ROUNDTABLE | REFRAMING: SINTI AND ROMA IN ART, CULTURE AND SOCIETY

Chair: Regina Kreide (University of Giessen)

Dotschy Reinhardt (singer, writer)
Moritz Pankok (director of Gallery Kai Dikhas, Berlin)
Kenan Emini (Roma Center Göttingen, Network Alle bleiben)

Thursday June 2, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Senatssaal

10:00 // SECURITY AND MOBILITY

Chair: Ana Ivasiuc (University of Giessen)

“The securitization of Roma mobilities and the re-bordering of Europe”

Nicholas De Genova (King’s College London)

“Synchronizing states and disruptive mobilities: Searching for legible subjects, producing everyday insecurities between Slovakia and Great Britain”

Jan Grill (University of Manchester/ Universidad del Valle)

“The interference between securitization policies and the practices of Roma migrants in precarious situation in France”

Olivier Legros & Marion Lièvre (University of Tours)

Discussant: Zsuzsanna Vidra (Central European University Budapest)

12:15 // lunch break

14:00 // SECURITY AND DEVELOPMENT

Chair: Regina Kreide (University of Giessen)

“Structural oppression of Roma and the development industry”

Angéla Kóczé (Wake Forest University, Winston Salem, NC)

“Voluntary return of Romani migrants: Humanitarian logic supporting securitization technologies in Spain”

Ioana Vrabiescu (Roma Initiative Office Fellowship, Foundation Open Society Institute)

“From ‘lagging behind’ to ‘being beneath’? The de-developmentalization of time and social order in contemporary Europe”

Huub van Baar (University of Giessen)

Discussant: Ulderico Daniele (Rome Tre University)

16:15 // coffee & tea break

17:00 // CONTAINER 158 – A documentary by Stefano Liberti & Enrico Parenti

Chair: Ana Ivasiuc (University of Giessen)

Discussion with Emil Julien Costache (former Roma mediator in Rome, Italy)

Friday June 3, 2016

Venue: Hauptgebäude, Ludwigstrasse 23, Senatssaal

09:45 // SECURITY AND MARKETIZATION

Chair: Huub van Baar (University of Giessen)

„Security + capital = ?“

Mark Neocleous (Brunel University London)

„Roma popular culture in an age of securitization: a move from ‚other‘ to ‚enemy'“

Annabel Tremlett (University of Portsmouth)

„The space and crime continuum: Security and gentrification in the case of the Roma people of Cluj, Romania“

Manuel Mireanu (autonomous researcher, Romania)

Discussant: Ryan Powell (Sheffield Hallam University)

12:00 // coffee & tea break // end of conference

Miss­gunst und Feind­seligkeit: Antizigan­is­mus in der Nachkriegszeit

mit Anja Reuss
01. Juni, 19 Uhr im Buch­laden Rote Straße (Niko­laikirch­hof 7)

Der Vortrag ist Teil einer Ver­anstal­tungsreihe zur Rolle antiro­mais­tis­cher Ressen­ti­ments in Poli­tik und Gesellschaft.

Weitere Informationen unter:

http://www.inventati.org/blgoe/index.php/arbeitskreise/ak-antira/161-veranstaltungsreihe-zur-rolle-antiromaistischer-ressentiments-in-politik-und-gesellschaft

Tagung zum politischen Antiziganismus – Stimmungsmache gegen Rom_nja – Das Beispiel Duisburg. Strategien und Konzepte gegen Antiziganismus

Duisburg inszeniert sich als Problemstadt statt als Ankunftsstadt. Oberbürgermeister Sören Link äußerte im Herbst 2015: „Ich hätte gerne das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte.“ Link ließ zwar offen, wer mit der Bezeichnung „Osteuropäer“ gemeint war. Durch den vorangegangenen Mediendiskurs war die Duisburger Öffentlichkeit aber so geprägt, dass nur „Roma aus den Balkanländern“ verstanden werden konnte. Die Ressentiments gegen in Duisburg lebende Roma sind stärker als die gegen jede andere Bevölkerungsgruppe. Sie werden behandelt als Menschen dritter Klasse. Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausbeutung prägen ihren Alltag. Vermieter_innen, Arbeitgeber_innen, Behörden, Medien und Polizei reaktualisieren und verstärken die jahrhundertealten Stereotype und Vorurteile. Die Stimmungsmache gegen Roma radikalisiert den ohnehin schon weit verbreiteten Alltagsrassismus in beträchtlichen Teilen der Duisburger Bevölkerung. Die extreme Rechte ist Nutznießerin dieser Entwicklung und trägt ihren Teil dazu bei, die Lage zuzuspitzen. Doch was kann das „Andere Duisburg“, das es ja zweifellos auch gibt, tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken? Dieser Frage wollen wir im Rahmen unserer Tagung nachgehen. Programm 11:00 Grußwort von Wilhelm Solms (GfA) 11:20 Martin Dietzsch, Alexandra Graevskaia (DISS): Vorstellung der Ergebnisse der Broschüre „Stimmungsmache“ und neuer Entwicklungen in Duisburg seit ihrem Erscheinen 12:00 Zakaria Rahmani (DISS): Die Migration aus Osteuropa in regionalen und lokalen Medien 13:00 Mittagspause 14:00 Elizabeta Jonuz (GfA): Was die Städte eigentlich machen müssten. Kritik und Alternativen zu den Handlungskonzepten der Städte in Bezug auf Einwanderung aus Südosteuropa 14:40 Ismail Küpeli (freier Journalist): Antirassismus und die Linke 15:20 Ismeta Stojkovic: Wie können Selbstorganisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen gegen Antiziganismus agieren? 16:00 Kaffeepause 16:30 Podiumsdiskussion: Strategien und Konzepte gegen Antiziganismus mit: Tülin Kabis-Staubach (Planerladen Dortmund) N.N. (ARIC NRW) Ismeta Stojkovic (Terno Drom) 18:00 Ende der Veranstaltung Leitung: Alexandra Graevskaia(DISS) und Elizabeta Jonuz (GfA) Moderation: Udo Engbring-Romang (GfA) Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. (§ 6 VersammlG) Die Tagung wurde ausgerichtet von: Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung Gesellschaft für Antiziganismusforschung Rosa Luxemburg Stiftung NRW Terno DromOberbürgermeister Sören Link äußerte im Herbst 2015: „Ich hätte gerne
das Doppelte an Syrern, wenn ich dafür ein paar Osteuropäer abgeben könnte.“

Link ließ zwar offen, wer mit der Bezeichnung „Osteuropäer“ gemeint war.
Durch den vorangegangenen Mediendiskurs war die Duisburger
Öffentlichkeit aber so geprägt, dass nur „Roma aus den Balkanländern“
verstanden werden konnte.

Die Ressentiments gegen in Duisburg lebende Roma sind stärker als die
gegen jede andere Bevölkerungsgruppe. Sie werden behandelt als Menschen
dritter Klasse. Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausbeutung prägen ihren
Alltag. Vermieter_innen, Arbeitgeber_innen, Behörden, Medien und Polizei
reaktualisieren und verstärken die jahrhundertealten Stereotype und
Vorurteile. Die Stimmungsmache gegen Roma radikalisiert den ohnehin
schon weit verbreiteten Alltagsrassismus in beträchtlichen Teilen der
Duisburger Bevölkerung. Die extreme Rechte ist Nutznießerin dieser
Entwicklung und trägt ihren Teil dazu bei, die Lage zuzuspitzen.

Doch was kann das „Andere Duisburg“, das es ja zweifellos auch gibt,
tun, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken?

Dieser Frage wollen wir im Rahmen unserer Tagung nachgehen.

Programm

11:00 Grußwort von Wilhelm Solms (GfA)

11:20 Martin Dietzsch, Alexandra Graevskaia (DISS):
Vorstellung der Ergebnisse der Broschüre „Stimmungsmache“ und neuer
Entwicklungen in Duisburg seit ihrem Erscheinen

12:00 Zakaria Rahmani (DISS):
Die Migration aus Osteuropa in regionalen und lokalen Medien

13:00 Mittagspause

14:00 Elizabeta Jonuz (GfA):
Was die Städte eigentlich machen müssten. Kritik und Alternativen zu den
Handlungskonzepten der Städte in Bezug auf Einwanderung aus Südosteuropa

14:40 Ismail Küpeli (freier Journalist):
Antirassismus und die Linke

15:20 Ismeta Stojkovic: Wie können Selbstorganisationen,
Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen gegen Antiziganismus agieren?

16:00 Kaffeepause

16:30 Podiumsdiskussion: Strategien
und Konzepte gegen Antiziganismus mit:
Tülin Kabis-Staubach (Planerladen Dortmund)
N.N. (ARIC NRW)
Ismeta Stojkovic (Terno Drom)

18:00 Ende der Veranstaltung

Leitung: Alexandra Graevskaia(DISS) und Elizabeta
Jonuz (GfA)

Moderation: Udo Engbring-Romang (GfA)

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu
machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen
angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder
sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind,
den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser
auszuschließen. (§ 6 VersammlG)

Die Tagung wurde ausgerichtet von:

Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung
Gesellschaft für Antiziganismusforschung
Rosa Luxemburg Stiftung NRW
Terno Drom

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